13. Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik: Neue Wege der Fachkräftesicherung

Seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik: Norbert Lehmann vom ZDF (Foto: HessenChemie)

Im ZDF präsentiert er unter anderem den Sportblock in den „heute“-Nachrichten um 19:00 Uhr und ist bekannt aus Sondersendungen zu top-aktuellen Ereignissen sowie „ZDFroyal“-Übertragungen. Für den Arbeitgeberverband HessenChemie übernimmt er seit vielen Jahren die Moderation der Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik, die alle zwei Jahre im Kurhaus Wiesbaden stattfinden.

Am 17. Oktober 2019 ist es wieder soweit. Pressesprecher Jürgen Funk traf den bekannten Fernsehjournalisten Norbert Lehmann bereits Anfang des Jahres um mit ihm das diesjährige Thema zu besprechen. Worum geht es?

 

Megatrend und Dauerthema: Fachkräftesicherung

Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: Die 13. Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik bieten zahlreiche Impulse und Praxisbeispiele zum Thema Fachkräftesicherung. (Foto: istockphoto)

Digitalisierung, demografische Entwicklung und Wertewandel: Der Fachkräftemangel in Deutschland wird durch viele Faktoren beeinflusst und stellt die Unternehmen vor neue Herausforderungen. Wie findet man auch in Zukunft qualifizierte und motivierte

Mitarbeiter, wie bindet man sie und wie kann eine auf die Arbeitswelt von morgen ausgerichtete Personalentwicklung aussehen? Der Wettbewerb um die klugen Köpfe nimmt zu. Unternehmen müssen daher Bewährtes optimieren, aber auch gleichzeitig neue Wege gehen. Lehman meint dazu: „Auch diesmal greift HessenChemie wieder ein Thema auf, das die Unternehmen beschäftigt. Die Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik sind auch für mich als Moderator immer ein Highlight in meinem Kalender.“ Das Thema sei aus seiner Sicht sehr aktuell und für die Unternehmen relevant: „Jeder, der teilnimmt, wird neue Impulse zur Fachkräftegewinnung und -sicherung bekommen, die er für seine Arbeit gebrauchen kann“, ist er überzeugt.

Die Themen reichen von der strategischen Personalplanung über die Gewinnung und Bindung von High Potentials bis zur Arbeitgeberattraktivität im Mittelstand. In einem „Parcours der Möglichkeiten“ stellen zudem verschiedene Dienstleister ihre Angebote vor. Es lohnt sich also sich den 17. Oktober 2019, von 12:00 bis 18:00 Uhr im Kalender vorzumerken. Dann besteht wieder die Gelegenheit, sich mit Vertretern aus Mitgliedsunternehmen, Politik und Verbänden zu treffen und auszutauschen und Anregungen für die betriebliche Praxis mitzunehmen. Norbert Lehmann wird unter anderem drei ganz verschiedene Praxisbeispiele vorstellen, über die im Laufe des Jahres auch Filmbeiträge produziert werden.

Zur Veranstaltung anmelden kann man sich bereits jetzt im HessenChemie-Veranstaltungskalender…


HessenChemie fördert Deutschlandstipendium

Daniel Kaiser freut sich über die Unterstützung von HessenChemie im Rahmen eines Deutschlandstipendiums. V.l.n.r.: Jürgen Funk (HessenChemie), Daniel Kaiser, Prof. Dr. Udo Müller-Nehler (Provadis Hochschule)

Daniel Kaiser hat es geschafft. Er gehört zu den 25 Studierenden der Provadis Hochschule, die für das Studienjahr 2018/2019 ein Stipendiat erhalten haben. Nun kann er sich erst einmal in Ruhe auf sein Studium der Wirtschaftsinformatik im Bachelor-Studiengang konzentrieren.

Die Auszeichnung fand am 18. Januar an der Provadis Hochschule in Frankfurt-Höchst statt. Zu den 14 Förderern gehören neben Unternehmen der chemischen Industrie, die Chemieverbände Hessen – HessenChemie und VCI Hessen – sowie branchennahe Verlage und Stiftungen. HessenChemie unterstützt seit 2018 das Deutschlandstipendium an der Provadis Hochschule.

Die Förderung läuft zunächst über ein Jahr. Im Rahmen des 2011 von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Stipendienprogramms erhalten Studierende einen monatlichen Betrag von 300 Euro, der je zur Hälfte vom Bund und einem privaten Förderer getragen wird.

Das Besondere am Deutschlandstipendium ist, dass nicht nur herausragende universitäre oder schulische Leistungen gewürdigt werden, sondern auch das persönliche gesellschaftliche Engagement der Studenten eine entscheidende Rolle bei der Vergabe der Stipendien spielt. Die Förderung von jungen Nachwuchskräften im Rahmen eines Stipendiums ist eine Investition in die Zukunft, die sich für alle lohnt.

Über die Hochschule Provadis

Die Hochschule Provadis wurde im Jahr 2003 als staatlich anerkannte Hochschule gegründet. Kennzeichnend für das duale und berufsbegleitende Studium an der Provadis Hochschule ist die optimale Verzahnung von Theorie und Praxis. Zu ihrem Studienangebot gehören sechs Bachelor- und drei Masterstudiengänge, die seit der Gründung von über 1.200 Studierenden besucht wurden.


1. Forum Ausbildung stellt Tools und Best Practices zur digitalen Ausbildung vor

Mit Veränderung, Zukunft, Vernetzung oder neue Lernwelten beschrieben die Teilnehmer des 1. Forum Ausbildung den Digitalisierungsprozess in der dualen Ausbildung. Rund 60 Ausbilder und Bildungsverantwortliche trafen sich dazu am 30. Oktober bei HessenChemie in Wiesbaden. Der Schwerpunkt „Digitalisierung in der Ausbildung“ nahm dabei wichtige Fragen bei der Gewinnung künftiger Fachkräfte in den Fokus und lenkte den Blick auf Best-Practice-Beispiele verschiedener Unternehmen.

Teilnehmer konnten den Einsatz von Augmented Reality in Ausbildungssimulationen live erleben

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Ausbildung werden von unterschiedlichen Akteuren kontrovers diskutiert. Nicht zuletzt der Wegfall von Fachkräften aufgrund der Digitalisierung von Industrieanlagen fördert Unsicherheiten und stellt die Lebenszeit von Industrieberufen in Frage. Fürsprecher bewerten die größere Flexibilität aufgrund der Digitalisierung hingegen als Chance für eine bessere Work Life Balance und sehen in lebensnäheren Lerneinheiten, beispielsweise durch Virtual oder Augmented Reality, Vorteile für praxisnahe Ausbildungswege. Dirk Werner vom Institut der Deutschen Wirtschaft berichtete vor diesem Hintergrund über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Ausbildung und nahm dabei die Aufteilung beruflich Qualifizierter in Engpassberufen sowie die Substituierbarkeit von Fachkräften durch Digitalisierung unter die Lupe. Die gute Nachricht: Verschwinden werden Chemieberufe nicht! Allerdings könne es durch die Digitalisierung zu Tätigkeitsveränderungen in Chemieberufen kommen und Anpassungen der Ausbildungsordnungen notwendig machen.

Die Wahlqualifikation „Digitalisierung – und vernetzte Produktion“ legt hier bereits einen wertvollen Grundstein und ist seit August 2018 für alle neuen Azubis im Berufsbild des Chemikanten verfügbar. Doch wie lassen sich die digitalen Schwerpunkte im eigenen Unternehmen umsetzen? Welche Veränderungen sind für digitales Lernen notwendig? Und welche Vorteile kann eine digitale Ausbildung im eigenen Unternehmen bieten? Lisa Barton und Christopher Knieling vom Bundesarbeitgeberverband Chemie stellten hier konkrete Hilfestellungen bei der Umsetzung von Digitalisierungsprozessen im Rahmen der Toolbox 4.0 vor. Diese wurde speziell für die Mitgliedsunternehmen der Chemieverbände entwickelt und enthält Umsetzungshilfen rund um die vier Themenfelder „gesundes Arbeiten 4.0“, „Weiterbildung 4.0“, „ortsflexibles Arbeiten 4.0“ sowie „Beschäftigtendatenschutz 4.0“.

Digitale Workshops bieten Einblicke in neue Möglichkeiten

Praxisnah wurde es in der anschließenden Workshop-Phase: Hier konnte man den Einsatz von Virtual und Augmented Reality in der Ausbildung live mit VR-Brillen erleben. Augmented Reality bietet die Möglichkeit, die eigenständige Bedienung von Produktionsanlagen zu simulieren – und das ganz ohne Betriebsunfälle. Im Gegensatz dazu kann Virtual Reality beispielsweise das Eintauchen in ein sonst nicht begehbares Anlagenteil abbilden, um Lerninhalte besser zu veranschaulichen.

Mit dem Ausbildungsquiz können junge Menschen die Ausbildungswelt in der Chemie kennen lernen

Die digitalen Tools der Kampagne Elementare Vielfalt brachten mit 360°-Brillen und einem Ausbildungsquiz für das Smartphone Spaß in das Themenfeld des Ausbildungsmarketings. Die Teilnehmer konnten sich beim Quiz durch ein virtuelles Labor bewegen, Fragen rund um verschiedene Ausbildungsberufe beantworten und bei der Jagd auf „Erli“ wertvolle Punkte gewinnen.

Als Best Practices konnten die Teilnehmer Einblicke in die Entstehung des Ausbildungs-Wikipedias „Azupedia“ von Merck erlangen. Hier bereiten Azubis freiwillig Ausbildungsinhalte komprimiert und zielgruppengerecht füreinander auf. Die Fehlersuche erfolgt dabei selbstständig durch die Auszubildenden. Unterrichtsmitschriften werden so sinnvoll recycelt und garantiert häufiger als einmal gelesen. Uwe Ohl, Referent für Ausbildungsthemen bei Merck, resümiert: „Entscheidend ist, den Mut aufzubringen, Azubis und Dual-Studierenden die Verantwortung zu übertragen“.

Ein weiteres Best Practice stellte Just Ask bei der Anpassung von OneNote für Ausbildungsthemen bei Procter & Gamble vor. Hier wurde das Tool mit einigen Features angereichert, sodass alle Ausbildungsinhalte abgebildet und Lernmaterialien kollaborativ von allen Auszubildenden genutzt werden können.

Im kommenden Jahr wird es eine Fortsetzung des Forum Ausbildung geben. Mehr dann wieder hier im HessenChemie-Blog.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Schöne neue Welt? Berufsbildung in Zeiten der Digitalisierung

Umfassende Veränderungen durch Digitalisierung in der Bildung?!

 

 

 

Chantal Kirschner ist seit Oktober 2018 Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Arbeitgeberverband HessenChemie. Sie studierte im Bachelor Publizistik und Wirtschaftswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und schloss dort mit dem Master Unternehmenskommunikation ab. Während ihres Studiums war sie als Werkstudentin bei der JOBLINGE gAG FrankfurtRheinMain tätig.

 

 

 


„Wenn man Ehrgeiz hat und etwas erreichen will, schafft man alles im Leben“

Ein Satz wie dieser zeugt von Optimismus und lässt eine erfolgreiche Karriere vermuten. Und es stimmt: Yildiz Aysu, Assistentin des Vertriebsleiter von InfraServ Technik stehen nach ihrer erfolgreichen Ausbildung alle Türen offen – doch das war nicht immer so. Welche Hürden sie auf ihrem beruflichen Weg überwinden musste und wie sie es letztendlich durch JOBLINGE geschafft hat, erzählte sie im Interview.

Die Initiative JOBLINGE unterstützt Jugendliche mit schweren Startbedingungen dabei, eine Ausbildungsstelle zu finden. Quelle: JOBLINGE.

Die Initiative JOBLINGE unterstützt Jugendliche mit schweren Startbedingungen dabei, eine Ausbildungsstelle zu finden. Quelle: JOBLINGE.

Aysu wurde in der Hauptstadt der Türkei, Istanbul, geboren und zog mit 8 Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. In der Schule war sie immer gut, sogar eine der besten. Und so entschloss sie sich, nach ihrem erfolgreichen Realschulabschluss, auch noch das Abitur zu machen. Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen stellte sie sich dieser Herausforderung. Doch als ihre Freundinnen kurz vor dem Abschluss in der 12. Klasse die Schule abbrachen, warf auch Aysu alles hin. Auf der Suche nach einer Ausbildung, aber ohne klare Vorstellung davon, welcher Beruf für sie geeignet ist, schrieb sie über 70 Bewerbungen. Oft wurde sie auch zu Vorstellungsgesprächen eingeladen – doch für eine Zusage hat es nie gereicht.

„Es ging bei mir (in der Schule) immer bergauf, bis ich das Abitur abgebrochen habe. Auf einmal ging alles bergab“, beschreibt Aysu ihre Situation.

Zwar hatte sie die Möglichkeit im Unternehmen der Familie in der Türkei zu arbeiten, aber sie wollte durch eigene Leistung in Deutschland eine Ausbildungsstelle finden. Verzweifelt und entmutigt wendete sie sich an das Arbeitsamt in Rüsselsheim, wo man ihr die Initiative JOBLINGE empfahl. Das war der Wendepunkt.

Dort musste sie in der Bewerbungsphase zuerst ihre Motivation unter Beweis stellen, indem sie zwei Wochen lang gemeinnützige Arbeit in einer Grundschule leistete. Darauf folgten Orientierungs- und Praxisphasen, in der sie zum einen soziale und fachliche Kompetenzen im JOBLINGE Team lernte und zum anderen durch kleine Praktika erste Berufserfahrung sammelte. Die gegenseitige Unterstützung der Teilnehmer half ihr dabei und gab ihr zunehmend mehr Selbstbewusstsein.

Für ihr sechs monatiges Praktikum im Rahmen des StartPlus-Programmes der Chemiearbeitgeber bewarb sie sich schließlich bei InfraServ in Wiesbaden: „Da zur Zeit der Ausschreibung nur naturwissenschaftliche und technische Ausbildungsberufe angezeigt wurden, bewarb ich mich als Chemikantin. Bei meinem Vorstellungsgespräch empfahl man mir aber die Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement. Denn in meinem Einstellungstest merkte man, dass dieser Beruf viel besser zu mir und meinen Fähigkeiten passt.“

Und so war es auch: Nach dem erfolgreichen Praktikum, fing sie die 3-jährige Ausbildung an. Anfang 2017 schloss sie diese vorzeitig nach 2,5 Jahren erfolgreich ab. Heute ist sie 23 Jahre alt und arbeitet als Assistentin des Vertriebsleiters beim Industrieparkbetreiber InfraServ Technik im Industriepark Kalle-Albert in Wiesbaden. Mit ihrem neuen Job ist sie sehr zufrieden und vor allem der häufige Kundenkontakt im Vertriebsinnendienst macht ihr Spaß. Angespornt durch die guten Noten und immer anspruchsvolleren Aufgaben im Job hat sie bereits ein neues Ziel: ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre gemeinsam mit InfraServ.

In der schweren Zeit zwischen Schulabbruch und JOBLINGE war ihr die Unterstützung ihrer Familie sehr wichtig:

„Jetzt sind sie aber umso glücklicher und sehr stolz auf mich. Wenn ich ihnen heute von meinem Job und meinen Plänen erzähle, dann sind sie begeistert!“

Die Initiative JOBLINGE würde sie immer weiterempfehlen, da sie dort sehr viel gelernt hat und gut unterstützt wurde. Das Team nahm sich viel Zeit für sie und das hat nach und nach ihre eigene Denkweise geändert. Zum Abschluss des Interviews wollte sie aber eines klarstellen: „Bei den JOBLINGEN mitzumachen heißt nicht, dass man ein schlechterer Mensch ist oder nichts kann. Manchmal hat man einfach Pech im Leben und braucht ein wenig Unterstützung. Hat man erstmal seinen Weg gefunden, kann man dann auch der Beste werden.“

 

Giulia BaGiulia Bachmann, Trainee HessenChemie chmann, B.A., hat Media Management an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden studiert und ist seit August 2015 Trainee der Verbandskommunikation beim Arbeitgeberverband HessenChemie. Sie unterstützt dort die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Online-Redaktion und wirkt bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen mit.

Giulia Bachmann, Trainee HessenChemie


Eine Brücke der Generationen

Der produktive Umgang mit Wissen ist in deutschen Unternehmen unterentwickelt. Das geht aus einer Umfrage von Haufe unter 300 Geschäftsführern und leitenden Mitarbeitern hervor. Hauptursachen für den mangelhaften Zugang zu Wissen (oder auch Wissensplattformen) sind demnach neben intransparenten Ablagesystemen und beschwerlichen Suchfunktionen vor allem die mangelnde Bereitschaft, Wissen mit Kollegen zu teilen. Weiterlesen


Ein Name, der hält was er verspricht

Joblinge WiesbadenJobling… diesen Begriff findet man nicht im Duden und auch nicht in Wikipedia. Es ist ein Kunstwort, eine kreative Schöpfung, die das Programm der gleichnamigen Initiative auf den Punkt bringt. Mit Hilfe zur Selbsthilfe können und sollen Jugendliche mit weniger guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt dennoch ihren Traumjob finden und als Lehrling in eben diesen einsteigen. Für viele der mittlerweile über 1500 teilnehmenden Jugendlichen in den letzten 10 Jahren eher unvorstellbar, weil ein viel zu wenig (be)greifbarer Gedanke. Weiterlesen


Es fährt ein Zug nach Nirgendwo

Durch den Personalengpass am Hauptbahnhof Mainz hat sich die Bahn blamiert. Grund zur Schadenfreude gibt es aber nicht, denn wir haben einen Vorgeschmack bekommen, welche Herausforderungen bei der Personalplanung vor uns liegen.  Weiterlesen



Fachkräftesicherung durch Zuwanderung?

Auf Einladung des Hessischen Integrationsministers Jörg Uwe Hahn wurde am 4. Juli  (dem Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten von Amerika – ich werde darauf später noch einmal zurückkommen) auf einem Fachkongress zum Thema „Helle Köpfe für Hessen“ vorgetragen und diskutiert. Dabei stand die Frage im lichtdurchfluteten Raum des spacigen Business-Centers, ob eine gesteuerte Zuwanderung als Instrument der Fachkräftesicherung in Hessen dienen kann. Weiterlesen