Ausbildungsradar: Die neue Talentsharing-Plattform von HessenChemie

Mit dem Ausbildungsradar qualifizierte Talente weiterempfehlen!


Die Frage, wie qualifizierte Fachkräfte für die chemisch-pharmazeutische Industrie begeistert werden können, ist nicht neu. So engagieren sich die Chemie-Arbeitgeber seit mehreren Jahren im Rahmen der Nachwuchskräftekampagne Elementare Vielfalt, informieren über attraktive Einstiegsmöglichkeiten in der Chemie und entwickeln ihre zielgruppengerechte Ansprache stetig weiter. Dadurch können noch unentschlossene junge Talente mittels vielfältiger Kanäle über die Karrierechancen in der Chemie- und Pharmabranche informiert werden.


Mit dem Ausbildungsradar können qualifizierte Nachwuchskräfte an andere Mitgliedsunternehmen weiterempfohlen werden.

Doch was geschieht mit den Talenten, die bereits von der Branche überzeugt sind? Heutzutage kommt es häufig vor, dass große und bekannte Unternehmen einer Vielzahl an Bewerbungen für eine Berufsausbildung gegenüberstehen. Die Bewerberflut übersteigt dabei bei Weitem die benötigte Anzahl an Auszubildenden – häufig sogar um das Zwanzigfache. In der Konsequenz erhalten auch grundsätzlich für eine Ausbildung in der Chemie qualifizierte Kandidaten eine Absage. Diese Negativbotschaften schädigen das Arbeitgeberimage und führen bei Bewerbern zu Frust. Die Konsequenz: Häufig wandern junge Talente in eine andere Branche oder ein Studium ab. Gleichzeitig gibt es jedoch kleine und mittelständische Unternehmen in derselben Region, die aufgrund ihrer geringeren Bekanntheit noch geeignete Kandidaten suchen – ein klassisches Verteilungsproblem.

Warum Talentsharing?

Die Idee des Talentsharings löst genau dieses Praxisproblem. Denn häufig sind das Angebot von und die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen ungleich verteilt. Mit Hilfe des von HessenChemie neu entwickelten Ausbildungsradars können für eine Ausbildung qualifizierte Menschen nun an andere Mitgliedsunternehmen empfohlen und so innerhalb des Verbandsnetzwerks von HessenChemie gehalten werden. Junge Nachwuchskräfte werden dadurch bei der Suche nach dem passenden Wunschberuf unterstützt, das Image der dualen Berufsausbildung wird gestärkt und die Attraktivität der Branche gefestigt.

Wie funktioniert der Ausbildungsradar?

Unternehmen, die einem für eine Ausbildung in der Chemiebranche geeigneten Kandidaten aus Kapazitätsgründen absagen müssen, können diesen mit Hilfe eines Einladungslinks in den Ausbildungsradar empfehlen. Der Link kann unkompliziert in das bereits bestehende Absageschreiben integriert werden, sodass die Verwendung der Plattform einfach in bereits bestehende Prozesse aufgenommen werden kann. Die Bewerber legen dann im Onlineportal mit wenigen Klicks selbstständig ein Kurzprofil an, das den Namen des empfehlenden Unternehmens, den angestrebten Ausbildungsberuf sowie den eigenen Schulabschluss enthält. Mitgliedsunternehmen, die noch nach Auszubildenden suchen, können über die Plattform nach geeigneten Kandidaten filtern, diese direkt kontaktieren und ggf. weitere Unterlagen anfordern. Da die Talente in der Regel bereits einen Einstellungstest im empfehlenden Mitgliedsunternehmen absolviert haben, kann das kontaktierende Unternehmen geeignete Kandidaten direkt zum Vorstellungsgespräch einladen. Der Bewerbungsprozess wird optimiert – Eine Win-win-Situation für beide Seiten!

Weitere Informationen auf www.ausbildungsradar.de/hessenchemie.

Sie sind noch nicht an Bord? Ihre Zugangsdaten können Sie per E-Mail an ausbildungsradar@hessenchemie.de anfordern!

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