Videos auf allen Kanälen

Bewegtbildkommunikation planen und umsetzen


Aktuelle Zahlen der jüngsten ARD/ZDF-Onlinestudie belegen die in den vergangenen Jahren stetig zunehmende Nutzung von Videoinhalten, nicht nur bei jüngeren Zielgruppen. Ein gesellschaftlicher Trend, der Kommunikationsverantwortliche überzeugt und den Ruf nach mehr Bewegtbildinhalten in der Unternehmenskommunikation lauter werden lässt. Dieser konfrontiert Unternehmen jedoch auch mit Herausforderungen, denn für die Erstellung von Videocontent werden Erfahrungswerte und Kompetenzen in der Produktion benötigt, die bei knappem Budget von den eigenen Mitarbeitern eingebracht werden müssen.

Videos reduzieren Komplexität, können Informationsbedürfnisse der Konsumenten in kürzester Zeit befriedigen und erwecken gerade in den sozialen Medien die Aufmerksamkeit der Nutzer stärker als reine Textinhalte. Diese Vorteile können Unternehmen für sich nutzen. Thomas Mickeleit, Director of Communications bei Microsoft Deutschland, formuliert Empfehlungen für einen erfolgreichen Einsatz von Videoinhalten in Unternehmen so: Videocontent sollte unter anderem schnell und unkompliziert konsumiert, verarbeitet und geteilt werden können. Neben den gängigen Kanälen Facebook und YouTube empfiehlt es sich, weitere Videoplattformen zu nutzen, um Zielgruppen auf unterschiedlichen Wegen anzusprechen. Zudem spielt die Qualität der Videos und deren Vernetzung mit weiteren Inhalten eine entscheidende Rolle. Wer für sich entscheidet, Bewegtbild in der Kommunikation oder im Marketing einzusetzen, der muss nicht gleich mit großem Budget und aufwändigem Equipment starten. Wie Unternehmen einen Einstieg in die Planung und Umsetzung im Bereich Bewegtbild finden, lesen Sie in diesem Beitrag.

Der Startschuss

Vor der Produktion von Videoinhalten sollte zunächst geklärt werden, ob die Medienform „Video“ für die eigene Botschaft grundsätzlich die richtige ist. Sobald ein Thema Emotionen weckt, es einer höheren Glaubwürdigkeit durch den Einsatz von Bildern bedarf und die Inhalte bildlich ansprechend umgesetzt werden können, sind Videos ein geeignetes Stilmittel.

Das Equipment

Für den Einstieg in die Videoproduktion kann ein Smartphone verwendet werden. Es ist im Berufsalltag schnell zur Hand und reduziert durch seinen alltäglichen Gebrauch Berührungsängste der Protagonisten. Die vermeintlich schlechtere Bildqualität im Vergleich zu Kameras lässt sich durch mobile Anwendungen optimieren. Hier unterstützt beispielsweise die App FilmicPro, in der diverse Anpassungen der Smartphonekamera vorgenommen werden können. Auch ein Gimbal, ein externer Bildstabilisator, kann die Bildqualität entscheidend verbessern (z. B. DJI Osmo Mobile 3). Für einen ausreichend guten Ton empfiehlt sich zudem ein Ansteckmikrofon (z. B. Shure MV88 oder Rode SmartLav+). Alternativ kann der Ton separat aufgezeichnet und später im Schnitt synchronisiert werden.

Praxistipp: Zu Beginn und zum Ende der Aufnahme einmal kurz in die Hände klatschen. So lassen sich die Ton- und Bildspur im Nachgang leichter übereinanderlegen.

Der Drehtag

Um einen reibungslosen Dreh zu ermöglichen, bietet es sich an, vorab ein Storyboard zu erstellen und dort Inhalte, Protagonisten und die Abfolge der Szenen einzutragen. Neben dem Zeitplan, der somit allen Akteuren bekannt ist, sollten die Einstellungsgrößen für die jeweilige Szene notiert werden. Es empfi ehlt sich, die Einstellungen abzuwechseln, so wird der Film durch unterschiedliche Perspektiven für den Zuschauer spannender. Jede Aufnahme sollte zudem einige Sekunden länger als notwendig gedreht werden. Dadurch können Wackler oder das Räuspern einer Person zu Beginn und Ende einer Szene herausgeschnitten werden.

Beitrag finalisieren

Nach einem erfolgreichen Drehtag kann mit einer Schnittsoftware wie iMovie, Adobe Premiere Pro oder KineMaster das Rohmaterial bearbeitet werden. Zoomen und zu schnelle Schnittfolgen sind hierbei zu vermeiden, da es den menschlichen Sehgewohnheiten widerspricht. Das fertige Video kann als Full HD mit 1080 Pixeln und mindestens 25 Bildern/Sekunde exportiert werden. Im Anschluss an jede Videoproduktion sollte der Erfolg des Videos evaluiert und Learnings für künftige Produktionen notiert werden.


Unterstützung in Zeiten der Krise – Ein Blick auf den Beitrag der chemisch-pharmazeutischen Industrie

Das Coronavirus stellt unsere Gesellschaft, die politischen Entscheidungsträger und Unternehmen derzeit vor eine Vielzahl an Herausforderungen. Kurzarbeit, wegbrechende Auftragslagen und die Ungewissheit, wie lange die Pandemie andauern wird und wie diese zu bewältigen ist, bestimmen das Bild. Was in Zeiten der Krise jedoch Mut macht, ist das breite gesellschaftliche Engagement, das uns zusammenhält. So hat Deutschland im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarländern die Pandemie bisher verhältnismäßig gut gemeistert. Dafür waren und sind in Zeiten der Krise unbürokratische, pragmatische Hilfen in vielen Bereichen notwendig.


Einen erheblichen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander leistet die chemisch-pharmazeutische Industrie. Als Hoffnungsträger für einen Impfstoff und Medikamente gegen das Virus beweist sie derzeit ihre systemrelevante Stellung und arbeitet mit Hochdruck daran, schnellstmöglich Lösungen zu finden. Gleichzeitig muss die Versorgung mit wichtigen Medikamenten ohne Coronabezug gewährleistet werden. Lagerbestände in Europa und Deutschland aufzubauen, sind daher Überlegungen, die Pharmaunternehmen derzeit beschäftigen.


Doch auch am unmittelbaren gesellschaftlichen Bedarf an Schutzausrüstung ist die chemisch-pharmazeutische Industrie in Hessen in großer Anzahl beteiligt und liefert dringend benötigte Produkte zur Pflege und Behandlung von Patienten. Neben der regulären Produktion von Schutzausrüstung und medizinischem Material haben sich in den vergangenen Wochen viele Unternehmen abseits ihres ursprünglichen Produktportfolios im Bereich der Medizintechnik und Patientenversorgung engagiert.

Hier ist beispielsweise die Produktion von Desinfektionsmitteln zu nennen, die seit Pandemiebeginn verstärkte mediale Berichterstattung erfuhr. Unternehmen aus Chemie und Pharma haben schnell begonnen, Desinfektionsmittel für medizinische Bedarfe freizugeben oder ihre Produktion auf die Herstellung von desinfizierenden Lösungen umzustellen.


Ein Blick in die Mitgliedschaft


So spendete beispielsweise Merck im März 50.000 Liter Desinfektionsmittel und 40.000 FFP2-Schutzmasken an die Stadt Darmstadt. Im Mai legte der Konzern noch einmal nach und kündigte an, dem Gesundheitswesen in Deutschland, Frankreich und den USA zwei Millionen FFP2-Atemschutzmasken zur Verfügung zu stellen.


Auch der Geschäftsbereich Merck Performance Materials engagiert sich am Standort im Wiesbadener Industriepark Kalle-Albert und produziert in Kooperation mit dem Sekthersteller Henkell Freixenet Desinfektionsmittel, die Wiesbadener Krankenhäusern kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Innerhalb der Kooperation stellte Henkell Freixenet den benötigten reinen Alkohol zur Verfügung, während Merck für die Weiterverarbeitung zu rund 45.000 Litern Desinfektionsmittel sorgte. Hierfür wurde eine Anlage umfunktioniert, in der normalerweise hochreine Produkte für die Halbleiterindustrie hergestellt werden. Unterstützt wird der Zusammenschluss der beiden Unternehmen durch die InfraServ Werkfeuerwehr des Industrieparks Kalle-Albert, die mit eigener Personal- und Fahrzeuglogistik bei der Auslieferung der Desinfektionslösung an die Gesundheitseinrichtungen unterstützt.

Neben dem Darmstädter Unternehmen beteiligen sich u.a. auch die Konzerne Evonik und Procter & Gamble an den unmittelbaren Coronahilfen.


So spendet Evonik am Hanauer Standort rund 1.400 Liter an das Rote Kreuz, der US-Konzern Procter & Gamble mit Sitz in Schwalbach stellte Sachspenden in Höhe von rund 10 Millionen US-Dollar zur Verfügung, darunter Haushaltsreiniger, Spülmittel, Windeln sowie Desinfektionsmittel. Zudem leistet das Unternehmen finanzielle Unterstützung für Menschen und Familien in Not und baut neue Produktionskapazitäten zur Herstellung von Mundschutzen auf.

Doch nicht nur Großkonzerne helfen in Zeiten der Krise, auch der Mittelstand spendet Schutzausrüstung und hat seine Produktion um die Herstellung von Desinfektionslösungen erweitert.


Beispielsweise unterstützt die Firma Kettenbach mit einer Spende an Handdesinfektionsmitteln die Feuerwehren von Eschenburg.  Auch Unternehmen der Lackherstellung beteiligen sich an der Produktion. So hat die Ernst Diegel GmbH ihre Produktion für die Herstellung von Desinfektionsmitteln angepasst und unterstützt die Stadt Alsfeld mit einer Spende, die dem lokalen Einzelhandel und Arztpraxen zugute kommt.  In Offenbach gibt die Alfred Clouth Lackfabrik ihre Desinfektionslösungen zum Selbstkostenpreis an die Stadt Neu-Isenburg ab, welche an die Feuerwehr und Polizei, öffentliche Verkehrsmittel sowie an die Stadtverwaltungen verteilt werden.


Um ihren langjährigen Kunden durch die Krise zu helfen, hat auch die Chemische Fabrik Kreussler mit Sitz in Wiesbaden die Produktion von Handdesinfektionsmitteln aufgenommen. Aufgrund der derzeit hohen Nachfrage war hierbei die Beschaffung von geeigneten Behältern zur Abfüllung besonders herausfordernd. Durch seine Produktion von desinfizierenden Waschmitteln trägt das Unternehmen zusätzlich zur Bekämpfung des Coronavirus bei. So werden mit Kreusslers Waschmitteln beispielsweise OP-Kleidung, Bettwäsche und medizinische Berufskleidung desinfizierend gewaschen, was zur Sicherheit von Ärzten, Patienten und Pflegepersonal in Zeiten der Krise beiträgt.


Neben den unmittelbaren Hilfen an Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln richtet sich die Branche mit dem Arbeitsschutz der eigenen Mitarbeiter in den kommenden Wochen auf eine „neue Normalität“ ein. Diese wird geprägt sein durch Abstandsregelungen, Maskenpflicht und digitale Lösungen, sei es im Homeoffice, Onlinekonferenzen und –Schulungen. Neben dem Mitarbeiterschutz sind hierbei die Aufrechterhaltung der Produktion sowie die Impfstoffsuche oberste Ziele, damit lebensnotwendige Arzneien weiterhin verfügbar bleiben und schnellstmöglich ein Ausweg aus der Krise gefunden werden kann. Hierfür hat die hessische Chemie- und Pharmaindustrie bereits jetzt hohe Investitionen getätigt, um bestehende Produktionsanlagen für die Herstellung von Impfstoffen umzurüsten.


Die hier angeführten Unternehmensbeispiele stellen einen exemplarischen Ausschnitt des Engagements unserer Mitgliedschaft dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sie möchten uns von Ihrem Engagement berichten? Senden Sie uns gerne Ihre Geschichte an kirschner@hessenchemie.de zu, wir nehmen diese gerne auf!


Azubis gefragt – 23. Azubi-Wettbewerb zeichnet digitale Ideen aus

Die App für den öffentlichen Nahverkehr, Formulare für Behörden, bei der Routenplanung oder in der Industrie – nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche unterliegen der Digitalisierung. Sie ist ein absolutes Trendthema, das unsere Gesellschaft in Zukunft noch stärker beeinflussen wird und in der Wirtschaft Raum für neue Geschäftsmodelle bietet. Bereits heute haben digitale Anwendungen unzählige Vorteile. Sie machen Prozessabläufe in Unternehmen effizienter, unterstützen uns bei der täglichen Arbeit, sparen Ressourcen wie Zeit und Kosten ein.

HessenChemie springt daher mit dem Motto des diesjährigen Azubi-Wettbewerbs „Findet Ideen für das digitale Unternehmen!“ auf den digitalen Zug auf und stellt jungen Nachwuchskräften die Frage, welche Prozesse im Unternehmen noch digitalisiert werden könnten. Dabei sind die Möglichkeiten höchst vielfältig: Eine App, mit der Mitarbeiter Räume oder Parkplätze am Standort buchen können, ein Onlinetool, das die Essenswünsche der Mitarbeiter für die Kantine in der kommenden Woche abfragt oder ein Social Web, welches Auszubildende aller Lehrjahre zusammenbringt, könnten mögliche Vorschläge sein.

Die Auszubildenden haben bei der Gestaltung Ihrer Einreichungen freie Hand und können zwischen den Medienformaten Digitale Fotostory, Modell oder Prototyp, Neue Medien und Videoclip auswählen. Wichtig ist, dass die Ideen lediglich skizziert werden müssen, das Programmieren einer voll funktionsfähigen App ist bspw. nicht notwendig.

Zahlen, Daten, Fakten

Der Azubi-Wettbewerb wird im Jahr 2020 bereits zum 23. Mal unter den Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes HessenChemie ausgelobt. Anmeldeschluss in dieser Wettbewerbsrunde ist der 28. Februar 2020.
Weiterhin wichtig zu beachten: Die Teams sollten eine Gruppengröße von mind. 2 und max. 5 Personen umfassen, Unternehmen können mehrere Teams für den Wettbewerb anmelden.
Nach der Abgabe der Projektideen am 03. April 2020 bewertet unsere Jury mit Vertretern aus Verbänden, Unternehmen, Hochschulen und Beratung die Einreichungen anhand festgelegter Kriterien. So schauen wir auf die Umsetzung des Mottos, die Technische Qualität, den Arbeitsaufwand, den Künstlerischer Anspruch und die Originalität. Danach wird es für alle spannend, denn die Sieger werden am 07. Mai 2020 im Kinopolis in Sulzbach geehrt.

Warum teilnehmen?

Die Teilnahme lohnt sich! Auszubildende können während der Bearbeitung des Projektes ihre Teamfähigkeit stärken und ihrer Kreativität und Neugier freien Lauf lassen. Motivation und Eigenverantwortung werden beim Wettbewerb außerdem großgeschrieben, denn kein Ausbilder überwacht die Arbeit der Jugendlichen.  Durch die Anwendung der unterschiedlichen Medien und die gemeinsame Arbeit wird zudem das Kommunikationsverhalten gefördert. Aber auch das durch den Wettbewerb erworbene Zertifikat kann den Lebenslauf bereichern und die Chancen bei zukünftigen Bewerbungen verbessern.

Auch für Unternehmen lohnt es sich, die eigenen Azubis zur Teilnahme zu motivieren. Denn: Die berufsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Auszubildenden und Ausbildern wird durch den Wettbewerb gestärkt. Zusätzlich können Unternehmen von der Pressearbeit während des Wettbewerbs für ihre eigene Außenwahrnehmung und ihr Ausbildungsengagement profitieren.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das Teaser-Video für den Azubi-Wettbewerb 2020 können Mitgliedsunternehmen auch für die interne Bewerbung des Wettbewerbs verwenden. Verfügbar unter: www.hessenchemie.de/azubi-wettbewerb/service

Die Preise

Sind die Sieger geehrt, heißt es vom 20. bis 23 August 2020 dann wieder „Leinen los“ und „Setzt die Segel“: Die fünf Gewinnerteams dürfen zum Teambuilding auf den Clipper „Passaat“ und drei Tage die frische Seeluft genießen. Gesegelt wird auf dem niederländischen Wattenmeer, der Heimathafen liegt in der Stadt Harlingen. Begleitet von einem pädagogischen Teamleiter und der professionellen Crew der Passaat wird der Segeltörn zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dabei muss jeder Azubi richtig mit anpacken, denn jeder Teilnehmer gehört zur Crew und nur gemeinsam kann der nächste Hafen erreicht werden! Das stärkt nicht nur die körperliche Verfassung – Teamgeist, Zusammenhalt und Kommunikationsfähigkeit sind Voraussetzung für einen erfolgreichen Trip.

Neben dem Abenteuer „auf hoher See“ winkt den Gewinnern erstmalig ein Sonderpreis des RKW Hessen, das ein Gewinnerteam zur Umsetzung der eigenen Idee im Unternehmen berät.

Neugierig geworden? Dann schnell zur Anmeldung.


Weitere Infos auf www.hessenchemie.de/azubi-wettbewerb, Facebook und Instagram.


Nachklapp: Die Besten aus Hessen

SCHULEWIRTSCHAFT zeichnet Hessensieger des Schülerwettbewerbs „Bester Praktikumsbericht 2018/ 2019“ aus

Kurz nach den Sommerferien war es endlich so weit: Der Schülerwettbewerb „Bester Praktikumsbericht 2018/2019“ ging in die zweite Runde. In einer Feierstunde im Bildungshaus der hessischen Wirtschaft in Bad Nauheim wurden die 18 Hessensiegerinnen und –Sieger des Schülerwettbewerbs mit Urkunden, Geld- und Sachprämien durch die Arbeitgeberverbände HessenChemie und Hessenmetall ausgezeichnet.

Der Weg der jungen Menschen bis aufs Landestreppchen war weit: So hatten sich die Hessensieger zunächst in den fünf Regionen Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Rhein-Main-Taunus, Nordhessen, Osthessen und Mittelhessen in Regionalentscheiden aus rund 700 eingereichten Berichten für die Teilnahme am Hessenentscheid qualifiziert. Dort wartete die Landeskonkurrenz in Form von 83 weiteren Praktikumsberichten. Diese waren von 60 hessischen Schulen in den Kategorien Förder-, Haupt-, Realschule, IGS sowie Sekundarstufe I und II des Gymnasiums bei SCHULEWIRTSCHAFT eingereicht worden.

Die Ehrung der Hessensieger nahm Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel gemeinsam mit Dirk Meyer, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes HessenChemie, vor und überreichte die Preise an die strahlenden Gewinner. Tobias Radloff, bekannt vom Hit Radio FFH, führte die SchülerInnen und ihre Begleitpersonen durch den Nachmittag. Neben der offiziellen Siegerehrung sorgte das Mainzer Improvisationstheater „Die Affirmative“ in Bad Nauheim für Spaß und spannende Einblicke in die Welt von Schule, Betriebspraktika und Berufseinstieg. Die Schüler und ihre Begleitpersonen konnten mit ihren eigenen Erfahrungen an der Handlung mitwirken, was zur gelösten Stimmung des Nachmittags beitrug.

Vier Gewinner für Wiesbaden-Rheingau-Taunus

In der Region SCHULEWIRTSCHAFT Wiesbaden-Rheingau-Taunus durften sich gleich mehrere Schulen freuen: So gewann ein Schüler der Feldbergschule in Idstein den ersten Preis der Kategorie Förderschule. Ebenfalls begeistert war die Aartalschule über den dritten Platz in der Kategorie Hauptschule sowie die Kellerskopfschule in Naurod über den zweiten Platz für die Realschule. Die Wilhelm-Leuschner-Schule in Wiesbaden konnte ihrer Schülerin zum dritten Platz der Kategorie IGS gratulieren. Die Sieger des hessenweiten Landesentscheids waren zuvor in einer Jurysitzung mit Vertretern aus Schulen, Schulamt und der Wirtschaft in Wiesbaden gekürt worden.

Der „Beste Praktikumsbericht“ hat beim Arbeitgeberverband HessenChemie Tradition. So übernimmt er als regionale Geschäftsstelle der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU) die Betreuung des Projektes SCHULEWIRTSCHAFT für die Region Wiesbaden-Rheingau-Taunus und organisiert in diesem Rahmen jährlich den Regionalentscheid des Schülerwettbewerbs. Im Jahr 2019 war HessenChemie zusätzlich für die Organisation des Hessenentscheids verantwortlich und ludt die Gewinner mit Ihren Begleitpersonen nach Bad Nauheim ein.


Neue Filmreihe: Arbeitgeberhelden

Was macht gute Arbeitgeber aus?

Im Wettbewerb um Fachkräfte rückt die Arbeitgeberattraktivität immer stärker in den Fokus, zahlt sie doch auf eine höhere Zufriedenheit, Motivation und Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen ein. Aber was macht einen guten Arbeitgeber eigentlich aus? Sicherlich ein Portfolio aus verschiedenen Maßnahmen. In unserer diesjährigen Filmreihe „Arbeitgeberhelden“, die in Kooperation mit rheinmaintv entsteht, präsentieren wir fünf Beispiele aus der chemisch-pharmazeutischen und der kunststoffverarbeitenden Industrie. Hier werfen wir einen Blick hinter die Unternehmenstore und zeigen, welche Maßnahmen, Instrumente und Regelungen tarifgebundene Unternehmen einsetzen, um Mitarbeiter zu finden und langfristig zu binden.

Biotest AG in Dreieich

Der Startschuss fiel bei Biotest in Dreieich. In aller Frühe machten wir uns mit Kamera und Stativ auf zur unternehmenseigenen Kita „Bionest“, um die allmorgendliche Ankunft der Kinder aufzuzeichnen. Schnell wird bei den freudestrahlenden Gesichtern klar: Alle besuchen den Kindergarten gerne. Hierfür hat sich das Unternehmen ins Zeug gelegt und mit dem Neubau Kinderträume wahr werden lassen. Neben Ruhe- und Spielzimmern verfügt die Kita über einen Forscherraum, in dem die kleinen Wissenschaftler experimentieren können. Ein großes Außengelände lädt zum Toben im Freien ein, das man u.a. über eine Rutsche aus dem ersten Stock erreicht.

Biotest bietet aufgrund der Herstellung lebensrettender Arzneimittel seinen Mitarbeitern Tätigkeiten in Berufsfeldern an, die ein hohes Verantwortungsbewusstsein erfordern. Bereits in der Ausbildung werden die Lernenden für die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei der Produktherstellung sensibilisiert. Neben der Verantwortung für die Patienten ist sich das Unternehmen auch der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern bewusst. So sind die Übernahmechancen für Auszubildende gut; Eltern verfügen über flexible Arbeitszeiten und Gestaltungsmöglichkeiten, um ihre Kinder optimal betreuen zu können.
Welche zusätzlichen Maßnahmen das Unternehmen ergreift, um Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden, erfahren Sie in unserem Filmbeitrag.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Filmbeitrag Biotest AG

Umicore AG & Co. KG in Hanau

Den zweiten Drehtag absolvierten wir bei der Umicore AG & Co. KG in Hanau. Dieser stand ganz im Zeichen der lebensphasenorientierten Personalpolitik. Hier durften wir erfahren, dass Umicore spezielle Konzepte entwickelt, die Mitarbeiter in ihrer jeweiligen Lebenssituation unterstützen, sodass diese ihr Privatleben optimal mit ihrer Berufstätigkeit vereinen können. So bietet Umicore zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit dem Kindergarten „Umikids“ optimale Betreuungsmöglichkeiten für den Nachwuchs in der Nähe zum Arbeitsplatz der Eltern an. Aber auch beim Thema pflegebedürftiger Familienangehöriger unterstützt das Unternehmen: Das umfassende Eldercare-Angebot bietet Informationsveranstaltungen rund um den Pflegefall, individuelle Beratungsangebote und die Möglichkeit zur Arbeitszeitreduktion an. Mehr dazu erfahren Sie im Filmbeitrag:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Filmbeitrag Umicore AG & Co. KG

Mittelstand aufgepasst! – Bei Elementare Vielfalt sind kleine und mittelständische Unternehmen ganz groß

Der Markt um passende Nachwuchskräfte ist hart umkämpft. Mittelständlern fällt es hier oft besonders schwer, offene Stellen mit geeigneten Kandidaten zu besetzen. Hierfür hält die Kampagne Elementare Vielfalt der Chemie-Arbeitgeber Unterstützungsangebote bereit. Mit der Initiative „Starte deine Ausbildung im Mittelstand“ bekommen kleine und mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, das eigene Unternehmen auf der Kampagnenwebsite hervorzuheben, sich Schülern attraktiv zu präsentieren und speziell für das Nachwuchskräftemarketing im Mittelstand entwickelte Tools zu nutzen.

Vorteile im Überblick

Das Online-Angebot für den Mittelstand ist kostenfrei und bietet den derzeit rund 100 teilnehmenden Unternehmen zahlreiche Vorteile: Ein Animationsvideo fasst die Vorteile einer Ausbildung im Mittelstand in 60 Sekunden für Schüler anschaulich und gut verständlich zusammen. Das Video kann in die eigene Firmenhomepage eingebunden sowie für Messen und Schulveranstaltungen genutzt werden. Hier können die auf ElVi verfügbaren Videos aufgerufen, heruntergeladen und der Einbettungscode (Embed-Code) angezeigt werden.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Video: Ausbildung im Mittelstand

Die Themenseite bietet darüber hinaus die Möglichkeit, moderne, individualisierbare Unternehmensprofile anzulegen, die auch für Smartphones optimiert sind. Hier können Informationen zum Betrieb, den Produkten, dem Ausbildungsangebot, Hinweise zu Praktika und Betriebsbesichtigungen sowie persönliche Ansprechpartner vor Ort hinterlegt werden.

Das angelegte Profil kann anschließend mit den freien Ausbildungsplätzen des Betriebes in der Ausbildungsplatzbörse sowie mit „ElVis Ausbildungsfinder“, einem interaktiven Berufsorientierungsspiel für das Smartphone, verknüpft werden.

Die Themenseite bietet darüber hinaus optimierte regionale Suchfunktionen für Ausbildungsbetriebe und –berufe und sorgt für eine bessere Auffindbarkeit der Unternehmensprofile bei Suchmaschinen. Darüber hinaus können Fimenlogos prominent auf der ElVi-Startseite platziert sowie O-Töne von Ausbildern in die Profile eingebunden werden.

Wie kann man teilnehmen?

An der Initiative „Starte deine Ausbildung im Chemie-Mittelstand“ können alle mittelständischen Betriebe teilnehmen, die Mitglied in einem Chemie-Arbeitgeberverband sind. Der mittelständische Charakter eines Unternehmens muss für die Teilnahme eines Unternehmens in der Außendarstellung für Dritte deutlich erkennbar sein. Sie sind unschlüssig ob Sie teilnehmen können? Dann ist es hilfreich, zunächst einmal folgende Fragen für Ihr Unternehmen zu klären:

  • Verfügen Sie über ein eigenständiges Firmenlogo sowie einen eigenständigen Internetauftritt in deutscher Sprache (unabhängig vom Eigentümer oder der Einbindung in Konzernstrukturen)?
  • Führen Sie Recruiting-Aktivitäten in eigener Verantwortung (bspw. nicht zentral durch eine Konzerngesellschaft gesteuert) durch?
  • Gibt es direkte Kontaktmöglichkeiten für Bewerber vor Ort?
  • Liegt die Mitarbeiterzahl des Unternehmens bei bis zu 750 Beschäftigten?

Diese Fragen können Sie positiv beantworten? Prima! Dann scheint Ihr Unternehmen für eine Teilnahme an der Initiative bestens geeignet.
Nun können Sie per E-Mail an kirschner@hessenchemie.de einen Steckbrief für die Erstellung Ihres Unternehmensprofils anfordern. Diesen senden Sie anschließend ausgefüllt an kontakt@elementare-vielfalt.de. Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) informiert Sie im Anschluss über Ihre Aufnahme in die Initiative.

Weitere Informationen erhalten Sie auf https://www.elementare-vielfalt.de/kmu/.


Nachklapp: Praktikum ganz groß – SCHULEWIRTSCHAFT zeichnet die besten Praktikumsberichte aus

Kurz vor den Sommerferien wurde es noch einmal spannend: Im Wiesbadener Kino Cineplex Thalia fand die Preisverleihung des Schülerwettbewerbs „Der Beste Praktikumsbericht 2018/2019“ statt. Die Schülerinnen und Schüler nahmen gemeinsam mit  ihren Begleitungen, Eltern, Freunden und Lehrern an der Siegerehrung teil und strömten zur Verleihung in den Kinosaal.

Gut ausgestattet mit den Infobeuteln „Zukunft in der Tasche“ begrüßte Tobias Radloff, bekannt vom Hit Radio FFH, die gespannte Menge und eröffnete die 12. Preisverleihung des regionalen Schülerwettbewerbs. Gleich zu Beginn durfte sich die Feldbergschule in Idstein freuen, so belegten ihre Schüler gleich zwei Plätze der Kategorie Förderschule. Zum ersten Platz der jeweiligen Kategorie durfte man außerdem zweimal der Aartalschule, der Kellerskopfschule Naurod sowie der Wilhelm-Heinrich-von-Rhiel-Schule gratulieren.  


Die 18 Gewinner in fünf Kategorien können stolz auf sich sein: Sie haben die besten Berichtshefte der insgesamt 63 eingereichten Arbeiten aus 25 Schulen verfasst und ihre jeweiligen Praktika entsprechend der inhaltlichen und formalen Vorgaben bestmöglich dokumentiert. Zusätzlich durften sie sich über Urkunden und Gutscheine freuen, die für die überduchschnittlich guten Leistungen ausgegeben wurden. Diese wurden vom Arbeitgeberverband HessenChemie gestiftet. Begeistert waren auch Matthias Rust, Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT, Holger Weidmann von der Krautzberger GmbH und Jürgen Funk, SCHULEWIRTSCHAFT Wiesbaden-Rheingau-Taunus, welche die Auszeichnungen an die strahlenden Gewinner übergaben und zum Einzug in die nächste Runde, dem hessenweiten Landesentscheid, gratulierten.

Praktika auch nach der Schule sinnvoll

Wer von Praktika nicht genug bekommen konnte, ließ sich von den drei Gründern der Praktikumsjahr GbR inspirieren. So berichteten Malte Bürger, Johannes Feik und Jan Herold Müller während ihres Vortrags über ihr Startup „Praktikumsjahr“. Dieses stellt Schulabsolventen nach dem Abschluss ein ganzes Jahr voller Praktika zusammen, um Schülern möglichst viele Einblicke in unterschiedliche Berufe zu ermöglichen und so bei der Berufswahl zu unterstützen. Mit dieser Geschäftsidee wurde die Praktikumsjahr GbR mit dem hessischen Gründerpreis ausgezeichnet. Im Anschluss an die Verleihung lud der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT die Schüler und ihre Begleitungen bei Popcorn und Softdrink noch zu einem Kinofilm ein.

Der „Beste Praktikumsbericht“ hat beim Arbeitgeberverband HessenChemie Tradition. So übernimmt er als regionale Geschäftsstelle der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU) die Betreuung des Projektes SCHULEWIRTSCHAFT auf regionaler Ebene und organisiert in diesem Rahmen jährlich den Regionalentscheid des Schülerwettbewerbs. Im Jahr 2019 ist HessenChemie zusätzlich für die Organisation des Hessenentscheids verantwortlich und lädt die Hessensieger am 21. August 2019 zur Preisverleihung ins Bildungshaus der hessichen Wirtschaft in Bad Nauheim ein.


Ausbildung – hot or not? ElVis Ausbildungsfinder unterstützt bei der Suche nach dem passenden Beruf

Was tun nach der Schule? Diese Frage stellen sich viele Schüler, sobald das Abschlussjahr näher rückt. Doch wie kommt man zu einer Entscheidung, wenn man sich alles oder nichts so richtig vorstellen kann? Und welche Berufe gibt es überhaupt im eigenen Interessengebiet?

Bei diesen schwierigen aber notwendigen Fragen hilft die Kampagne Elementare Vielfalt der Chemie-Arbeitgeber mit dem Ausbildungsfinder für Smartphones. Schüler können hier anhand einfacher Entscheidungsfragen wie „Physik? Technik? Da komm ich mit klar!“ oder „Organisieren? Total mein Ding!“ anhand des Tinder-Prinzips Zustimmung oder Ablehnung ausdrücken.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

In vier Schritten zum Traumberuf

Im ersten Schritt werden durch den Schüler 23 dieser Aussagen anhand der eigenen Vorlieben und Interessen bewertet und ein prozentuales Interessendiagramm (naturwissenschaftlich, kaufmännisch etc.) erstellt. Anschließend erhalten Schüler mehrere Vorschläge für eine passende Berufsausbildung, die in der Chemie- und Pharmabranche absolviert werden kann. Das Spektrum umfasst dabei über 50 verschiedene Ausbildungsberufe und reicht vom klassischen Chemikanten oder Chemielaboranten bis hin zu Gastronomie, IT und Medien.

Hat der Schüler seine Berufsvorschläge erhalten, kann er sein Testergebnis per Whatsapp oder Facebook an Freunde weiterleiten und diese zur Einschätzung seiner Person auffordern.

Freunde, Eltern oder Verwandte bewerten den Schüler dann ebenfalls anhand der 23 Aussagen, wodurch die Fremdeinschätzung beim Vorschlag des Berufbildes berücksichtigt wird.

Anschließend senden die Bezugspersonen dem Schüler ihre Berufsvorschläge zurück, sodass diese mit der eigenen Einschätzung verglichen werden können. Klingt ein Berufsvorschlag interessant, erhält der Schüler auf www.elementare-vielfalt.de umgehend weitere Informationen zum Ausbildungsberuf. So können Videos zu den typischen Tätigkeiten im vorgeschlagenen Berufsbild angesehen und freie Ausbildungsstellen und Unternehmen in der Region gesucht werden.

Hier gehts zum Ausbildungsfinder.

Mehr zur Kampagne Elementare Vielfalt lesen Sie hier:


Das Periodensystem der Elemente: Zwischen 150 Jahren Wissenschaft und modernem Nachwuchskräftemarketing

Jeder kennt es aus dem Chemieunterricht. Manch einen erfüllt es noch heute mit Wissensdurst, andere graust es bei dem Gedanken daran: Das Periodensystem der Elemente zählt zu einer der wichtigsten Systematiken der Naturwissenschaft. Vor 150 Jahren von Dmitri Mendelejew erfunden, stellt das Periodensystem alle vorhandenen Elemente an ihren Platz. Dabei klassifiziert es die Elemente nach dem Gewicht ihrer Atome.

Wie alles bagann…

Am 6. März 1869 hört die Chemische Gesellschaft zum ersten Mal vom Periodensystem der Elemente, das der russische Chemie-Professor Dmitri Mendelejew aus Sankt Petersburg zuvor entwickelt hat.  Dabei gruppierte er Elemente mit ähnlichen Eigenschaften zueinander und nahm damals noch unbekannte Stoffe wie Scandium, Gallium und Germanium auf, deren Existenz erst später wissenschaftlich bestätigt wurde. Im Laufe der Jahre erhält das Periodensystem weiteren Zuwachs, darunter auch die Edelgase Helium oder Argon. Heute enthält das PSE 118 Elemente, darunter überwiegend Metalle.

Periodensystem bietet Elementare Vielfalt beim Nachwuchskräftemarketing

Eine übersichtliche Darstellung und nützliche Zusatzinformationen hält das Periodensystem der Ausbildungskampagne Elementare Vielfalt (ElVi) der Chemie-Arbeitgeber bereit. Durch die bunten Farben lassen sich die einzelnen  Elementgruppen optimal unterscheiden, Atommasse, Ordnungs- und Oxidationszahlen ablesen.  Ein netter Nebeneffekt: Durch die Schülerbrille sieht die bunte Pappe auch noch cool und ansprechend aus!
Mitgliedsunternehmen können die Periodensysteme beim Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) bestellen und für Ausbildungsmessen in ihr eigenes Nachwuchskräftemarketing einbinden. Hierfür bietet sich auf der Rückseite die Möglichkeit, eine Individualisierung vorzunehmen. Das Bestellformular können Sie per E-Mail an kirschner@hessenchemie.de anfordern.

Der Bezug zur ElVi-Kampagne lohnt sich jedoch nicht nur bei analogen Werbemitteln: ElVi bietet Mitgliedsunternehmen eine Vielzahl an digitalen Tools an, darunter 360°-Videos, VR-Messesets, Ausbildungsfinder und Smartphone-Quiz, um die Attraktivität einer Ausbildung in der Chemiebranche zu steigern. Eine Übersicht über das Angebot finden Sie auf www.elementare-vielfalt.de.

Lehrkräfte unterstützt der Arbeitgeberverband HessenChemie zusätzlich mit Plakaten des Periodensystems für den Chemieraum. Diese können per E-Mail an salzer@hessenchemie.de kostenfrei bestellt werden.

Mehr über ElVi erfahren Sie hier:


Modernes Nachwuchskräftemarketing: Kampagne Elementare Vielfalt liefert spannende Tools

Elemente und die Chemie – das gehört einfach zusammen! Doch nicht in jeder Ausbildung der Branche ist das Periodensystem der Elemente ein zwangsläufiger Bestandteil. Eine Ausbildung in der Chemie bedeutet vor allem: Vielfalt der Berufe, vielfältige Karriereperspektiven und natürlich auch eine Vielfalt an Unternehmen. Rund 28.000 Nachwuchskräfte werden in mehr als 50 verschiedenen Berufen in der Chemieindustrie ausgebildet. Dabei reicht das Spektrum vom klassischen Chemielaboranten über kaufmännische Berufe bis hin zu IT, Gastronomie und Medien.

Die Kampagne für ein „Mehr“ an Auszubildenden

Für Beschäftigte der chemischen Industrie sind diese Fakten nicht neu, Schülern sind die umfangreichen  Ausbildungsmöglichkeiten in der Chemie jedoch häufig unbekannt. Umso wichtiger wird es für die Ausbildung in der Chemiebranche zu werben! Hier steht die Ausbildungskampagne Elementare Vielfalt der Chemie-Arbeitgeber Unternehmen beim Nachwuchsmarketing zur Seite und muss sich mit ihrer bisherigen Performance keineswegs verstecken. So wurde Elementare Vielfalt (ElVi) in fünf Jahren bereits zweimal mit dem HR Excellence Award ausgezeichnet, der Onlineauftritt verzeichnet rund 700.000 Seitenaufrufe jährlich und bringt durch die Ausbildungsplatzbörse für 3.500 Stellen Schulabgänger und Nachwuchskräftesuchende zusammen.

ElVi bleibt bei allen Aktivitäten am Puls der Zeit und setzt auf umfassende digitale Tools und Social Media Aktivitäten, die Schüler sowie Lehrer bei der Berufsorientierung unterstützen. So erreicht ElVi in den Sozialen Medien über 3,7 Mio. junge Menschen. Mit Influencerin Mai-Thi Leiendecker  und ihrem YouTube Kanal „The Secret Life of Scientists“ können Jugendliche zielgruppenadäquat angesprochen werden.

„Die Tools  von ElVi sind einfach klasse! Sie ermöglichen meinen Schülern eine spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Berufsorientierung und bieten bei der Suche nach der späteren beruflichen Richtung einen echten Mehrwert. Die Tools sind mit unterschiedlichen digitalen Medien ohne großen Aufwand anzuwenden, weshalb sie auch sehr gut im Unterricht einsetzbar sind.“ (Cordelia Becker-Werner, Lehrerin an der Limesschule Idstein)

Digitale Tools versprechen Spaß bei der Berufsorientierung

Neben klassischen Print-Werbemitteln wie Flyern, Periodensystemen und diversen Give-Aways hat ElVi für Schüler digitale Angebote entwickelt, die neben der Berufsorientierung Spaß versprechen:

 

A) Der Ausbildungsfinder – welcher Beruf passt zu mir?

Der Ausbildungsfinder steht Schülern bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf zur Seite. Anhand einfacher Entscheidungsfragen zu Aussagen wie „Mathe? – Genau mein Ding!“ können diese herausfinden, welcher Ausbildungsberuf am besten zu ihnen passt und ihr Ergebnis mit Hilfe von WhatsApp & Facebook durch Freunde überprüfen. Ganz nach dem Tinder-Prinzip „Hot or not“ erhält man so in Minutenschnelle einen Vorschlag für die passende Ausbildung.

 

B) Berufeclips – Was mache ich in der Ausbildung zum…

ElVi hilft Schülern auch bei der Frage „Welche Aufgaben übernehme ich eigentlich in meiner Ausbildung?“ Für die folgenden Berufe existieren sogenannte Berufeclips, die Mitgliedsunternehmen in ihre Onlineauftritte einbinden oder für ihre Social Media Aktivitäten verwenden können:

  • Chemikant
  • Chemielaborant
  • Anlagen- und Industriemechaniker
  • Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik
  • Elektroniker
  • Pharmakant

Alle Berufeclips finden sich hier und können direkt heruntergeladen oder mittels eines iframe-Codes in die Website eingebettet werden.

 

C) Den Überblick durch 360°- Videos erhalten

In sogenannten 360° Videos können Schüler ihren künftigen Arbeitsplatz in der Produktion, im Labor, im Lager oder im Büro besichtigen. Zusätzlich können sie Leitwarte, Lehrwerkstatt und Technikum kennenlernen. Die 360° Rundblicke können ebenfalls online eingebettet werden.

Offline können die 360°Aufnahmen mit Hilfe des VR-Messepaketes verwendet werden. Dieses besteht aus einer VR-Brille, Smartphone und Kopfhörern und kann von Mitgliedsunternehmen beim BAVC für eigene Veranstaltungen und Messeauftritte ausgeliehen werden.

 

D) Das eigene Unternehmen virtuell in 360° erleben

Seit 2019 neu im Repertoire ist das 360° Do-It-Yourself-Kit, mit dem Unternehmen eigene 360°Aufnahmen in ihrem Betrieb erstellen können. Dieses besteht aus einem Smartphone sowie einer 360° Kamera, mit der die Aufnahmen mit wenigen Handgriffen durchgeführt werden können. Der Abruf erfolgt ebenfalls über den BAVC.

 

E) Quizzen für die Ausbildung

Das Ausbildungsquiz ermöglicht Teilnehmern mit Hilfe von Virtual Reality auf dem Smartphone den Einstieg in Industrieanlagen. Die Teilnehmer können dabei verschiedene Räume in einem Betrieb durchlaufen – hinter jedem Kessel in der Produktion und Paletten im Lager verstecken sich Fragen zu den Ausbildungsberufen Chemikant, Industriemechaniker und Fachkraft für Lagerlogistik. Werden diese korrekt beantwortet, erhalten die Teilnehmer Punkte für den persönlichen High Score. Die Jagd auf den fliegenden Erlenmeyerkolben „Erlie“ bringt zusätzliche Punkte und erhöht den Gamification-Faktor.

Neben den vielfältigen Angeboten, die von Mitgliedsunternehmen genutzt werden können, lassen sich auf www.elementare-vielfalt.de Firmen-Portraits und freie Ausbildungsstellen einstellen. Per Knopfdruck werden freie Stellen in die Jobportale von Schul- und Verbandswebseiten, regionalen Jobbörsen des Kooperationspartners jobcluster und der Jobbörse der Arbeitsagentur exportiert und so eine breitere Streuung der vakanten Stellen vorgenommen.

Weitere Informationen zur Kampagne Elementare Vielfalt und zu den verfügbaren Werbemitteln erhalten Sie unter www.elementare-vielfalt.de/unternehmen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Starkes Engagement für die Ausbildung