Wie sichern wir unser Wissen?

GIBUCI wird So.WIN – Sozialpartner-Werkstatt für Innovation und Nachhaltigkeit

Osman Ulusoy, stellv. Landesbezirksleiter der IG BCE Hessen-Thürigen bei der Begrüßung zur letzten GIBUCI-Veranstaltung

Osman Ulusoy, stellv. Landesbezirksleiter der IG BCE Hessen-Thürigen bei der Begrüßung zur letzten GIBUCI-Veranstaltung

Jürgen Funk, Geschäftsführer Kommunikation und Bildungspolitik bei HessenChemie bei der Begrüßung zur GIBUCI-Veranstaltung

Jürgen Funk, Geschäftsführer Kommunikation und Bildungspolitik bei HessenChemie bei der Begrüßung zur GIBUCI-Veranstaltung

Nach 28 Jahren verändert GIBUCI sich. Die Gesellschaft zur Information von Betriebsräten über Umweltschutz in der chemischen Industrie (GIBUCI) heißt nun So.WIN, Sozialpartner-Werkstatt für Innovation und Nachhaltigkeit. Zum wichtigen Thema Umweltschutz kommen weitere Themen aus den anderen Dimensionen von Nachhaltigkeit hinzu. Darüber hinaus soll So.WIN neben Betriebsräten auch Fach- und Führungskräfte ansprechen. Symbolisch ist das Thema der letzten GIBUCI-Veranstaltung in Hessen von den Chemie-Sozialpartnern ausgewählt worden, um diesem historischen Datum Ausdruck zu verleihen: der betriebliche Wissensstransfer. Der demografische Wandel, aber auch die Digialisierung tragen zur Bedeutung dieses Themas bei. Damit stand die Veranstaltung in der Tradition früherer Veranstaltungen der hessischen Chemie-Soziapartner, die schon in der Vergangenheit zukunftsgerichtete Themen vor dem Hintergrund der betrieblichen Praxis aufgriffen.

In seiner Begrüßung sagte Jürgen Funk, Geschäftsführer Kommunikation und Bildungspolitik bei HessenChemie: „Wissenstransfer ist ein zentrales Thema unserer Zeit, auch die Sozialpartner müssen sich damit beschäftigen.“ Darüber hinaus schlug er den Bogen von der Erziehung der Kinder durch die Eltern, der schulischen Bildung, der beruflichen Bildung und später des Austauschs von Wissen im Betrieb. Dies alles seien Formen des Wissentransfers. Der für die IG BCE Hessen-Thüringen begrüßende stellvertretende Landesbezirksleite, Osman Ulusoy, rief den Anwesenden vor Augen, dass Deutschland ein rohstoffarmes Land sei. „Wissen ist die Ressource der Menschen in Deutschland und damit sind wir außerordentlich erfolgreich. Das Niveau in Deutschland muss beibehalten werden“, sagte er im Rahmen der historischen, weil letzten Veranstaltung unter dem Namen GIBUCI.

 

Die Bedeutung und Möglichkeiten betrieblichen Wissenstransfers

Im Rahmen der Veranstaltung am 03. Dezember im HessenChemie Campus stellte Prof. Klaus North von der Hochschule RheinMain den etwa 50 Teilnehmern die aktuelle wissenschaftliche Diskussion zum Wissensmanagement und Wissenstransfer in Unternehmen vor. Zentral seien hierbei zwei Fragen: „Welches Wissen haben wir heute? Und welches Wissen brauchen wir in der Zukunft für den Erfolg des Unternehmens?“, so Prof. North. Er wies auf die Bedeutung von Informationen und Wissen im Betrieb hin. Das Wissen steckt in den Köpfen der Mitarbeiter, in Form von Informationen in den Systemen, aber auch in Prozessen und Technologien, die im Betrieb zum Einsatz kommen. „Wissenstransfer braucht eine Führungskultur, die die Weitergabe von Wissen fördert“, führte Prof. North weiter aus. Das vorhandene Wissen effizient und effektiv durch geeignete Maßnahmen zu nutzen, bietet große Potenziale. Es gehe nicht darum, dass Wissen zu horten und als Machtfaktor zu verstehen, sondern das Teilen von Wissen als wichtigen Beitrag für den Erfolg des Unternehmens zu begreifen. Ein wichtiger Aspekt sei hier die Förderung der Bereitschaft der Mitarbeiter, ihr Wissen mit anderen zu teilen. Ein gutes Wissensmansgement und ein guter Wissenstransfer innerhalb der Organisation mache diese erfolgreicher. „Der Wert des Wissens macht sich an der Kompetenz fest“, so Prof. North. Die Kompetenz beinhalte die Fähigkeit der Mitarbieter, etwas richtig zu tun.

Wissenstreppe, die Prof. North im Rahmen seines Vortrags vorstellte

Wissenstreppe, die Prof. North im Rahmen seines Vortrags vorstellte

„Wissenstransfer ist kein in sich abgegrenztes Thema, sondern ein Themenkomplex“, so leitete Ulrike Rudolphi von der Chemie-Stiftung Sozialpartner-Akademie ihren Vortrag ein. Sie zeigte den Teilnehmern verschiedene Möglichkeiten des betrieblichen Wissenstransfers auf, wie beispielsweise den direkten Austausch mit den Kollegen, Job-Rotation oder auch Mentoren-Programme. Die Herausforderung ist hierbei jedoch, die für das jeweilige Unternehmen geeigneten Instrumente zu finden. Die individuellen Rahmenbedingungen seien für die erfolgreiche Umsetzung des betrieblichen Wissenstransfers entscheidend. „Die Akzeptanz der Maßnahmen hängt maßgeblich von der Möglichkeit der Mitgestaltung ab“, so die Referentin. Ein allgemein erfolgreiches Instrument für alle Unternehmen gebe es hierbei nicht. Wie schwierig es ist, das eigene Wissen zu benennen, erfuhren die Teilnehmer in einer praktischen Übung. Sie waren aufgefordert, jeweils mit dem Sitznachbarn bei sich selbst vorhandenes Wissen zu identifizieren, um es mit Anderen zu teilen. Die Identifkation des Wissens ist eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Wissenstransfer.

Dies wurde auch am Beispiel von Evonik Industries Darmstadt deutlich. Den Teilnehmern stellte der Betriebsratsvorsitzende Michael Hofmann den GenerationenPakt vor. Dieser setzt sich zusammen aus vier Bausteinen: dem Langzeitkonto, einer Förderung durch den Arbeitgeber, der Verwendung des Demografiebetrag II aus dem Tarifvertrag Demografie und einer betrieblichen Altersversorung. Die an diesem Programm teilnehmenden Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit, früher aus dem Unternehmen auszuscheiden. Darüber hinaus wird dieser Mitarbeiter mit einer Nachwuchskraft zusammengebracht, die dann anstelle des ausscheidenden Mitarbeiters übernommen wird. Der Mitarbeiter soll zum einen sein Wissen an die junge Fachkraft weitergeben, damit dieses im Unternehmen gehalten werden kann. Zum anderen soll der Nachwuchskraft eine attraktive Perspektive im Unternehmen geboten werden.

Thematische Neuausrichtung: Vom Umweltschutz zur Nachhaltigkeit, GIBUCI wird So.WIN

Programm der letzten GIBUCI-Veranstaltung am 03.12.2015 in Hessen

Programm der letzten GIBUCI-Veranstaltung am 03.12.2015 in Hessen

Dr. Andreas Ogrinz, Geschäftsführer Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung beim Bundesarbeitgerberverband Chemie (BAVC) und Carola Dittmann, Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE, erläuterten gemeinsam die Neuausrichtung der Sozialpartner-Einrichtung von BAVC und IG BCE. GIBUCI wird zur Sozialpartner-Werkstatt für Innovation und Nachhaltigkeit (So.WIN) und erbringt damit einen wichtigen Beitrag der Chemie-Sozialpartner zur Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³. „Wissenstransfer klingt so technisch, der Begriff ‚Bildung‘ macht es greifbarer“, führte Andreas Ogrinz in seinen Vortrag ein. Bildung sei auch ein Nachhaltigkeitsthema. „GIBUCI und ab kommendem Jahr So.WIN ist ein wichtiger Teil der Bildungsarbeit für Nachhaltigkeit von Chemie³“, erläuterte Herr Ogrinz die Rolle der Sozialpartnereinrichtung von BAVC und IG BCE. So.WIN nimmt hierbei die Rolle des Bildungsträgers für Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie ein. Dabei bauen die Chemie-Sozialpartner auf den Erfahrungen aus 28 Jahren GIBUCI auf, in denen sich die Branche intensiv mit Fragen des Umweltschutzes beschäftigt hat. Im Sinne eines Wissenstransfers soll auch beim Übergang von GIBUCI zu So.WIN bewährtes Wissen weitergegeben werden, weitere Themen kommen hinzu. Zukünftig wird So.WIN sich mit Nachhaltigkeitsthemen aus den Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales befassen. „Auf Bundesebene arbeiten IG BCE und BAVC an einem Konzept zur Ausbildung von Nachhaltigkeitspromotoren, das für So.WIN genutzt werden kann“, erklärte Carola Dittmann, „GIBUCI ist nicht zu Ende, es heißt nun So.WIN“.Dies wurde bereits im Rahmen der beschriebenen GIBUCI-Veranstaltung in Hessen deutlich.

Neben der thematischen Neuausrichtung wird der Teilnehmerkreis erweitert: Betriebsräte sowie Fach- und Führungskräfte aus den jeweiligen Betrieben sollen von den Veranstaltungen angesprochen werden . So.WIN soll damit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ leisten und die Rolle des Bildungsträgers für Nachhaltigkeit einnehmen. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ setzen sich auch in Hessen die Chemie-Arbeitgeber, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und der Verband der chemischen Industrie gemeinsam dafür ein, Nachhaltigkeit als Leitbild in der Branche zu stärken und die Postion der Branche in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung auszubauen.

Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Chemie finden Sie auf www.chemiehoch3.de.

 


Der Rentenbescheid kommt – Das Wissen geht

Der Garten ruft!

Letztens bekam eine gute Bekannte meiner Eltern zu ihrer großen Überraschung einen Brief von ihrer Rentenversicherung zugesandt. In diesem Brief wurde ihr freundlich mitgeteilt, dass sie nach nun 45 Jahren Arbeit und Einzahlung in die Rentenkasse nächstes Jahr bereit sei, mit 63 Jahren in Rente zu gehen.

Die Bekannte meiner Eltern war geschockt. Ganz abgesehen davon, dass sie sich ihres nicht gefühlten, sondern reellen Alters bewusst wurde, hatte sie noch keine Pläne für die Zeit „danach“ gemacht.

Sie war fit, vital und arbeitete seit mehr als 30 Jahren gerne in dem kleinen Autohaus auf dem Land als Kundenbetreuerin. Nach ihrem anfänglichen Schock fand sie an dem Gedanken an die frühe Rente jedoch zunehmend Gefallen. Das Haus war bereits abbezahlt und sie hatte auch sonst keinerlei finanzielle Sorgen. Sie könnte dann mehr Zeit mit ihren Enkeln verbringen, könnte wieder mehr reisen und sich um ihren Garten kümmern.

 

30 Jahre Wissen gehen in den Ruhestand

Ihr wurde jedoch auch bewusst, dass ihr Chef diese „Frühverrentungsmöglichkeit“ ebenso wenig wie sie auf dem Radar hatte. Zumindest war noch kein Nachfolger für sie eingeplant. Nach über 30 Jahren als Kundenbetreuerin hatte sie enormes Wissen über die vielen Firmenkunden angehäuft und dieses an niemanden weitergeben können. Abgesehen von den aktuellen Stammkundendaten im Customer-Relationship-Management-System und einigen Anmerkungen in dem Feld Bemerkungen war kein weiteres Wissen, dass sie über die Jahre über die Kunden erlangte, dokumentiert worden. Schließlich war es nicht notwendig gewesen.

Sie weiß, welche Kunden schwierig sind, wie die Zahlungsmoral ist, wer welche Zahlungsmodalitäten bevorzugt und was die persönlichen Präferenzen der einzelnen Kunden bei der Rechnungsstellung sind. Viele Abläufe in der Organisation zu Projekten, die sie über die vielen Jahre betreut hatte, verbargen sich in einem großen, nicht schriftlich fixierte Wissens- und Erfahrungsschatz. Was nun?

Dieses von mir persönlich erfahrene Beispiel wird sich durch die gesetzliche Umsetzung der Rente mit 63 so oder in ähnlicher Form zigfach in Deutschland abgespielt haben. Das Beispiel zeigt eine Entwicklung auf, die die Unternehmen, ob groß oder klein, mit voller Breitseite erwischt, wenn sie sich auf diese betriebswirtschaftliche Herausforderung und den demografischen Wandel nicht einstellen.

 

Die demografische Entwicklung als betriebliche Herausforderung

Was im Kleinen passiert, passiert auch im Großen. Insbesondere das Ausscheiden älterer Mitarbeiter führt zu einer Abwanderung von Wissen. Der Geschäftsführer des Autohauses wird einer besonderen Herausforderung in der Neubesetzung gegenüberstehen. Denn es gibt eine allgemeine Entwicklung vom Arbeitgebermarkt hin zu einem Arbeitnehmermarkt. Es gibt den Mangel an Spezialisten und Führungskräften und eine erhöhte Fluktuation der Mitarbeiter in den Unternehmen. 30 Jahre Betriebszugehörigkeit sind eine Seltenheit in heutigen beruflichen Lebenswegen.

Diese Punkte sollte Unternehmen dazu bringen, eine aktive Wissensdokumentation zu betreiben. Tut dies das Unternehmen nicht, so kann es mit drei Konsequenzen rechnen.

  • Erstens: Das wertvolle Wissen, das an den Mitarbeiter gebunden ist, geht mit seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen verloren.
  • Zweitens ist es aufgrund der Wettbewerbssituation notwendig, neuen Mitarbeitern in schneller und effizienter Weise das umfangreiche Wissen zur Verfügung zu stellen.
  • Drittens: Das Wissen muss schnell umgesetzt werden können in Handlungen und Entscheidungen, da die Verweildauer eines Mitarbeiters im Unternehmen sinkend ist.

Daher muss die Unternehmensführung eine Analyse betreiben, in der sie betrachtet, welches Wissen die Mitarbeiter haben, was den Unternehmenserfolg gefährden würde, wenn sie ab morgen nicht mehr zur Arbeit kämen.

 

Analyse des erfolgskritischen Wissens zur Vermeidung von Mehrkosten

Die Frage, die sich beim nächsten Schritt stellt ist: Handelt es sich um erfolgskritisches Wissen? Was sind die Mehrkosten, die ich habe, um das Wissen zu sichern? Oder wie hoch ist der ökonomische Schaden, wenn ich es nicht sichere?

Denn ohne Frage muss ein Geschäftsführer eine ökonomische Güterabwegung vornehmen. Selbstverständlich gibt es Wissen, dass, wenn es verloren geht, zu bedauern ist, jedoch erfolgsunkritisch ist.

Denn der zusätzliche monetäre und zeitliche Einsatz von Ressourcen zur Sicherung des Wissens muss wirtschaftlich gerechtfertigt sein. So bedarf es im Rahmen des Wissenstransfers für die Einarbeitung eines Nachfolgers nicht zwangsläufig einer Excel-Liste in der festgehalten ist, ob der Kunde XY seinen Kaffee schwarz und oder mit Milch mag. Dies kann der Nachfolger mit einer einfachen Nachfrage schnell selbst erfahren.

Transfer des erfolgskritischen Wissens

In einer Wissensmanagementstudie über den Arbeitsmarktwandel und Wissenstransfer wurde die Wichtigkeit von Informationsquellen für den Wissenstransfer betrachtet. Das Ergebnis der Befragung von 450 mittelständischen und großen Unternehmen ergab, dass nur knapp ein Viertel (23,6 Prozent) der befragten Unternehmen das Wissen der ausscheidenden Mitarbeiter gesichert habe. Mehr als Dreiviertel (76,4 Prozent) waren der Überzeugung, dass das mitarbeitergebundene Wissen im Unternehmen nicht ausreichend gesichert sei. Nun muss das für das Unternehmen erfolgskritische Wissen erkannt und gefiltert und daraus abgeleitet werden, welches Wissen expliziert also niedergeschrieben werden muss.

Der einfachste und bekannteste Weg des Wissenstransfers ist die persönliche mündliche Weitergabe. Fast alle Befragten (99 Prozent) der Studie sagten, dass eine Sicherung des Wissens über die Kolleginnen und Kollegen im eigenen Bereich erfolgen kann. Und über 95 Prozent hielten die Einarbeitung eines Stellennachfolgers für sinnvoll. Jedoch muss man sich zeitgerecht um einen Nachfolger kümmern und eine zielgerichtete Kommunikations- und Erfahrungsaustauschkultur im Unternehmen fördern und etablieren. Diese strategische Aufgabe muss im Fokus von Führungskräften sein, um ein böses Erwachen zu verhindern.

Wenn Prozesse der Blutkreislauf eines Unternehmens sind, dann ist Wissen der Sauerstoff, der die Organisation antreibt. (Autor unbekannt)

Wissen als existenzielles Unternehmensgut

Wissen ist für viele Unternehmen in Deutschland ein existenzielles Gut. In einem Hochtechnologieland und in einer Wissensgesellschaft avanciert es zur wichtigsten Ressource. So wird Wissen zu einer strategischen Ressource in Produkten und Dienstleistungen. Das Wissen als ein entscheidender Wettbewerbsfaktor wird vernetzt, dezentral und interdisziplinär verankert sein. Nur wer Wissen effektiv nutzt, wird im Wettbewerb bestehen. Daraus folgt, dass dieses Wissen für den Unternehmenserfolg systematisch erfasst, gesichert, verteilt und genutzt werden muss. Erst dann kann daraus neues Wissen und damit neuer Nutzen generiert werden.

Für mein kleines Beispiel heißt dies, dass die Erfahrungen und das Wissen systematisch abgelegt werden müssen und das Wissen bereits jetzt an Kollegen weitergegeben werden muss. Ganz nebenbei: Die Bekannte hat übrigens ihren Chef über ihre Absichten informiert und einen Nachfolger angefragt. Sie freut sich schon auf ihre Enkel!

Mehr zu diesem Thema finden Sie im Artikel: Damit Wissen und Erfahrung nicht in Rente gehen.

 

Danny Herzog-BrauneAutor des Beitrags ist Danny Herzog-Braune. Er ist Betriebswirt und Staatswissenschaflter und schreibt als Gastautor für den Arbeitgeberverband HessenChemie. Danny Herzog-Braune ist überzeugt, dass sich die Unternehmen strategisch auf den demografischen Wandel einstellen müssen.





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In der vergangenen Woche besuchte ich zwei Tage die KnowTech in Stuttgart. Die KnowTech ist ein jährlicher Kongress zum Thema Wissensmanagement in Unternehmen und Organisationen und wird von der BITKOM seit 1999 veranstaltet. Der Fokus der 76 Vorträge lag in diesem Jahr auf Wissensmanagement vor dem Hintergrund von Social Media, Collaboration, Mobility. Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel nimmt die Bedeutung dieser Themen zu Weiterlesen


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„Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens.“ (Albert Einstein)

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