Wir relaunchen unseren Blog

Endlich ist es soweit, auch unser Blog erhält ein neues Design. Nein, er wird komplett neu aufgesetzt. Nachdem wir im vergangenen Jahr unsere Website erneuert haben und nun auch mit der Dialogplattform online gegangen sind (der Beitrag hierzu folgt in Kürze), wird nun unser HessenChemie-Blog „gelauncht“. Er ist nicht nur optisch schwer in die Jahre gekommen, er erfüllt auch nicht mehr seinen Zweck.

Als wir vor zehn Jahren mit dem Blog gestartet sind, machte eine Aufteilung in HessenChemie, Nachhaltigkeit und Demografie noch Sinn. Heute macht es den Blog eher unübersichtlich und nicht nur die Leserinnen und Leser fragen sich, wo steht denn eigentlich was? Zukünftig wird es also keine Aufteilung mehr geben, sondern einfach einen Corporate Blog – einen HessenChemie Blog eben. Und hier berichten wir über alles, was uns und die Branche beschäftigt.

Sie finden auf diesen Seiten weiterhin interessante Themen, Gedanken und Anregungen für Ihre berufliche Praxis . Mal betrachten wir die Dinge aus der Vogelperspektive, mal geben wir tiefere Einblicke und ordnen komplexe Sachverhalte ein. Dabei wollen wir auch stets über den Tellerrand schauen. Die Themen sollen vielfältig bleiben: von Best-Practice-Beispielen aus Unternehmen über Berichte aus der täglichen Verbandsarbeit bis hin zur Vorstellung von eigenen Projekten oder Nachberichterstattungen interessanter Veranstaltungen. Weiterhin lassen wir hier auch Gastautoren zu Wort kommen.

In der kommenden Woche erhalten wir von unserer Agentur das erste Layout. Wir sind gespannt. Und vielleicht gibt es hier einen ersten Einblick. Stay tuned.


#Blogs im Ausbildungsmarketing

Die demografische Entwicklung und der Trend zum Studium machen die Suche nach qualifiziertem Nachwuchs zu einer besonderen Herausforderung. Ein gutes Ausbildungsmarketing wird somit immer relevanter für Unternehmen.

Unter Ausbildungsmarketing werden alle Aktivitäten eines Unternehmens subsumiert, die dazu beitragen, die angebotenen Ausbildungsstellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. Hier kommen verschiedene Kommunikationsinstrumente und -Maßnahmen zum Tragen, die möglichst optimal miteinander verzahnt werden sollten, da einzelne Aktivitäten schnell verpuffen.

Ziele und Zielgruppe

Um sich nicht in den zahlreichen Möglichkeiten zu verirren, sollte man sich im Vorfeld über die Ziele und Zielgruppe Gedanken machen.

  • Soll ein bestimmter Ausbildungsberuf bekannt(er) gemacht werden?
  • Soll die Bekanntheit des Unternehmens gesteigert werden?
  • Will man bessere/passendere Bewerbungen erhalten?
  • Welche Persönlichkeiten werden gesucht?
  • Was bietet man den Auszubildenden an?
  • Wie und wo sollen die Angebote/Informationen kommuniziert werden?
  • Wo ist die Zielgruppe unterwegs und wie erreicht man diese?

Aktivitäten und Instrumente

Neben Praxisangeboten wie Betriebspraktikum oder Ferienjobs, bieten sich Ausbildungsmessen und ein Tag der offenen Tür an. Darüber hinaus machen Kooperationen mit örtlichen Schulen Sinn, denn diese sind quasi am „point of sale“. Sämtliche Maßnahmen bringen jedoch nur wenig, wenn sie nicht durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit flankiert werden. Dazu zählen:

  • Ansprechende! Unternehmenspräsenz und Karriereseite im Internet
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Informationsflyer (bspw. für Ausbildungsmessen, Tag der offenen Tür oder zum Auslegen in Schulen)
  • Social Networks wie Facebook, YouTube und Blogs, ggf. auch Whatsapp und Snapchat
  • Teilnahme an Wettbewerben wie “Bester Ausbildungsbetrieb”
  • Unternehmensdarstellung auf Xing und Kununu (leider nicht ganz günstig)

Ausbildungs-Blogs

Da ich immer wieder auf die Möglichkeit von Blogs angesprochen werde und von deren Einsatz überzeugt bin, werde ich auf diesen Kommunikationskanal nachfolgend noch mal explizit eingehen.

Grundsätzlich ist ein Blog keine Kampagne, sondern ein auf lange Zeit angelegter Kommunikationskanal, der regelmäßig mit Inhalten befüllt werden will. Das kostet Zeit – sowohl hinsichtlich der Bekanntheit als auch bei der Befüllung mit Beiträgen.

Aus meiner Sicht überwiegen aber die Vorteile deutlich. Denn ob Generation Y oder Z, Bewerber informieren sich nicht nur auf Karriereseiten über potenzielle Arbeitgeber, sondern nutzen häufig entsprechende soziale Medien, um Informationen und Eindrücke über Unternehmen zu erhalten. Das eine ist, was Unternehmen in ihrer Anzeige oder auf der eigenen Webseite schreiben, das andere, was Mitarbeiter selbst über die Arbeit und die Menschen im Unternehmen erzählen. Ein Blog bietet hier die Möglichkeit, die Sichtbarkeit des Unternehmens zu erhöhen und darüber hinaus einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren (quasi ein Tag der offenen Tür im Web als Dauerzustand). Lässt man Auszubildende und Ausbilder oder Personalleiter selbst sprechen und ergänzt die Beiträge um Fotos mit den entsprechenden Personen, erhöht das die Glaubwürdigkeit.

Aufbau eines Blogs

Hier komme ich wieder auf die Zielgruppe zurück. Für was interessieren sich Jugendliche auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle? Wonach suchen sie, was wollen sie wissen?

  • Wie ist die Ausbildung im Beruf XY aufgebaut? Welche Stationen durchläuft man?
  • Wie sieht der Ausbildungsalltag aus?
  • Was sind die Schwerpunkte? Was sollte man können?
  • Wie kann es nach der Ausbildung weitergehen?
  • Was sollte man bei einem Bewerbungsschreiben beachten?
  • Wie bereite ich mich auf ein Bewerbungsgespräch vor?
  • Auf welches Unternehmen / auf welche Menschen lasse ich mich in Zukunft ein?

Hilfreich sind Rubriken/Kategorien auf der Startseite des Blogs, die die Orientierung erleichtern, z. B. Ausbildung, Duales Studium, Bewerbung, Unternehmen.

  • Ausbildung/Duales Studium: Einblick in die Ausbildungsberufe, Voraussetzungen, Alltag, Karrieremöglichkeiten, Besonderheiten wie Auslandsaufenthalte oder das Betreiben eines eigenen Unternehmens als Projekt für die Auszubildenden
  • Bewerbung: Worauf muss man achten? Was erwartet der Personaler? Tipps für das Bewerbungsgespräch
  • Unternehmen: Familientag, Betriebsausflug, soziales Engagement, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, besondere Hobbys von Mitarbeitern (gerne auch mal der Chef), Einblick in die Büros oder Produktion

Wichtig und hilfreich sind immer Fotos, die die entsprechenden Personen zeigen, am besten in Nahaufnahme. Das macht sympathisch und baut Nähe und Vertrauen auf.

Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass die Blogbeiträge leicht geteilt/empfohlen werden können. Hier sollte Whatsapp standardmäßig ein Kanal sein, denn neben Instagram, YouTube und Snapchat ist Whatsapp bei Jugendlichen nach wie vor der am häufigsten genutzte Kommunikationskanal. Im Blog von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke finden sich hilfreiche Informationen zum Einsatz von Whatsapp.

Ausbildungskampagne Elementare Vielfalt

Ausbildungskampagne "Elementare Vielfalt"

Ausbildungskampagne „Elementare Vielfalt“

Um das Engagement im Bereich Nachwuchssicherung weiter auszubauen, unterstützen die Chemie-Arbeitgeberverbände ihre Mitglieder mit der Ausbildungskampagne „Elementare Vielfalt (ElVi) – Deine Ausbildung in der Chemie-Branche„. Ein Gesamtpaket aus Internetauftritt, begleitenden Informationsmaterialien und Marketingaktivitäten soll die Ausbildungsbetriebe der Branche im Wettbewerb um junge Nachwuchskräfte stärken. Auf „ElVi“ finden interessierte Jugendliche alles rund um Berufsbilder und Duales Studium wie Ablauf und Inhalt, Anforderungen, Karriereperspektiven und Vergütung. Darüber hinaus gibt es Bewerbungstipps, eine Ausbildungsplatzbörse sowie eine extra Seite für KMUs. Hier haben kleine und mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, sich mit einem Unternehmensprofil darzustellen.

Chemie-Azubi-Blog

Chemie-Azubi-Blog

Chemie-Azubi-Blog

Ergänzt wird das Angebot um den Chemie-Azubi-Blog. Dieser stellt Betriebe aus der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie und deren vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten vor und ermöglicht so einen Blick hinter die Werkszäune. Darüber hinaus gibt der Blog Antworten auf viele Fragen: Was ist der Unterschied zwischen Chemikant und Chemielaborant? Worauf sollten Schüler/-innen in einem Bewerbungsgespräch achten? Wo gibt es welche Ausbildungsberufe und welche dualen Studiengänge? Getragen wird er von den Chemie-Arbeitgeberverbänden HessenChemie, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Nordost. Wer Interesse hat, Beiträge im Chemie Azubi  zu veröffentlichen (das Angebot gilt nur für die Mitglieder der Verbände), der kann sich an die verantwortlichen Autoren wenden.

Beispiele für gute Ausbildungs-Blogs

http://careers.boehringer-ingelheim.com/blog/de

http://karriereblog.sick.com/

http://azubiblog.wuerth.de/

https://ausbildungdaw.wordpress.com/

https://blog.krones.com/azubiblog

http://www.douglas-karriere.de/schueler/ausbildung/

http://karriereblog.tk.de/

https://blog.mann-hummel.com/blog/category/ausbildung-karriere/

https://www.datev-karriereblog.de/

http://azubiblog.thyssenkrupp-rasselstein.com/wp/

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https://karriereblog.bayer.de/auszubildende/

https://www.voba-azubiblog.de/

Weitere Blogartikel zu diesem Thema

Ausbildung in der Chemie: vielfältig und wegweisend

Ein Plädoyer für die Ausbildung

Vielfältige Ausbildung in der Chemie


Ausbildung in der Chemie: vielfältig und wegweisend

Denkt man an die chemische Industrie, so denkt man zunächst an eine Laborsituation, Erlenmeyerkolben oder den einstigen Chemieunterricht. Dabei ist die Branche als forschungsintensive Hightech-Branche mit wegweisenden Produkten vielfältig, modern und zudem – da viele Chemie-, Pharma- und Kunststoffunternehmen tarifgebunden sind – auch sehr attraktiv hinsichtlich Verdienst, Altersvorsorge, Weiterbildung u.v.m. Wer hier arbeitet, hat beste Möglichkeiten, innovative Lösungen der Zukunft mitzugestalten und wird Teil einer Branche, die sich mit der Initiative Chemie3 Nachhaltigkeit im Bereich Ökonomie, Ökologie und Soziales auf die Fahnen geschrieben hat. Interessante und abwechslungsreiche Berufe, moderne und sichere Arbeitsplätze – das bietet eine Ausbildung in der chemischen Industrie.

Chemie-Azubi-Blog: Ausbildung und Unternehmen ganz nah

Der Chemie-Azubi-Blog bietet Schüler/-innen einen Einblick in Ausbildungsberufe und Unternehmen.

Der Chemie-Azubi-Blog bietet Schüler/-innen einen Einblick in Ausbildungsberufe und Unternehmen.

Einen Einblick in die Ausbildung in der Chemiebranche bietet seit dem Frühjahr dieses Jahres der Chemie-Azubi-Blog, der die Vielfalt der Ausbildungsberufe, Unternehmen und deren innovative Produkte in den Vordergrund stellt und jungen Menschen somit einen einmaligen Einblick hinter die Werktore bietet, der sie bei der Berufsorientierung unterstützen soll.

Ins Lebens gerufen wurde der Blog vom Landesverband Rheinland-Pfalz vor drei Jahren. Nun ergänzen neben uns Hessen auch die Kollegen aus den Landesverbänden Baden-Württemberg und Nordost den Chemie-Azubi-Blog mit Geschichten rund um Menschen und deren Arbeitsplätze. Ziel des Blogs ist es, einen besseren Einblick in die unterschiedlichen Ausbildungsberufe zu bieten, aber auch Unternehmen und die Menschen dahinter vorzustellen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind für Jugendliche oft unbekannt oder weniger reizvoll, dabei hat eine Ausbildung in familiären Betrieben durchaus Vorteile. Im Chemie-Azubi-Blog berichten Auszubildende aus kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie großen Konzernen, was ihre Ausbildung aus- und vielleicht auch so besonders macht.

Die Chemie hat viele Gesichter

Ebenso wichtig für die Entscheidung eines Berufes ist die Perspektive, die der Beruf oder das Unternehmen bietet. Deswegen bloggt das Redaktionsteam neben klassischen Ausbildungsthemen auch über Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten, gibt Bewerbungstipps und weist auf Termine, Wettbewerbe und vieles mehr hin. Die Beiträge beantworten häufig gestellte Fragen, wie beispielsweise den Unterschied zwischen Chemikant und Chemielaborant oder worauf Schüler/-innen in einem Bewerbungsgespräch achten sollten.

Der Blog ist eine Ergänzung der bundesweiten Ausbildungskampagne „Elementare Vielfalt“ der Chemiearbeitgeber. Auf www.elementare-vielfalt.de finden Schüler/-innen neben Porträts der wichtigsten Ausbildungsberufe auch eine Börse mit freien Ausbildungsplätzen.

Mitgliedsunternehmen der Chemieverbände haben die Möglichkeit, sich mit Stories rund um Ausbildung und Unternehmen in den Blog einzubringen. Interessierte Unternehmen aus Hessen wenden sich an Petra Diener unter diener@hessenchemie.de oder Telefon 0611 7106-65.


Ein Corporate Blog – Die Social-Media-Strategie von HessenChemie

Im April 2012 ging der Demografie-Blog der HessenChemie an den Start. Er war Teil der 2011 erarbeiteten Social-Media-Strategie. In vier Workshops haben wir damals das Für und Wider abgewogen und klare Ziele gesteckt, was wir als Verband mit einem Einstieg bei Facebook, Twitter und Co. erreichen wollen. An allererster Stelle standen damals (wie heute) die Aufmerksamkeit für die Themen der Chemiebranche zu steigern, die Marke HessenChemie bekannter zu machen, unseren Expertenstatus aufzuzeigen sowie einen Einstieg in den Dialog mit der Öffentlichkeit zu finden.

Der demografische Wandel ist für die chemische Industrie seit vielen Jahren ein wichtiges Thema. Bereits 2008 haben BAVC und IG BCE als erste Branche den „Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie“ abgeschlossen. Seit 2007 hat HessenChemie mit Clemens Volkwein einen eigenen Demografieberater. Was lag also näher, als mit einem ausgewiesenen Experten einen Themenblog zu starten, der die betriebliche Gestaltung des demografischen Wandels in den Fokus rückt?

Knapp drei Jahre später kam ein weiteres wichtiges Thema auf die Tagesordnung der Chemie, ohne dass der demografische Wandel für die Unternehmen an Relevanz verloren hätte: die Nachhaltigkeit. Unter dem gemeinsamen Dach Chemie³ (www.chemiehoch3.de) machen sich der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI), die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) stark für eine nachhaltige Entwicklung. Die drei Allianzpartner haben sich zum Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit als Leitbild innerhalb der Branche zu verankern. Der Schutz von Mensch und Umwelt sowie der Einsatz für gute und faire Arbeitsbedingungen sind dabei die Grundprinzipien des Handelns.

Um das Thema Nachhaltigkeit auch wirklich nachhaltig in den Unternehmen zu verankern, ergänzt seit letztem Jahr Daniel Schubert das Team der HessenChemie. Warum also nicht über Nachhaltigkeit in einem Blog schreiben, zumal bei ihm auch noch die Affinität zum Thema, Social Media und zum Schreiben vorhanden ist?

Also stellte sich nun die Frage, was tun? Einen zweiten Themen-Blog aufsetzen oder einen Corporate-Blog, der beide Themen unter einem Dach vereint sowie die Möglichkeit bietet, auch über uns als Verband zu berichten? Wir haben uns für letzteres entschieden. Somit finden Sie nun unter der Domain http://hessenchemie-blog.de regelmäßig Beiträge zu den Themen Demografie, Nachhaltigkeit und über unsere Arbeit als HessenChemie. Flankiert wird der Blog durch Twitter. Alle drei Autoren twittern hier regelmäßig zu ihren Themen und freuen sich über Vernetzung, Verbreitung und einen spannenden Dialog.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Ihre Kommentare und Anregungen.


Mit Corporate Blogs dem Unternehmen ein Gesicht geben

Viele Unternehmen in Deutschland spüren bereits heute den Fachkräftemangel. Umso wichtiger ist es, gerade für kleine und mittelständische Unternehmen, die es im Vergleich zu den internationalen Konzernen schwerer haben, Fachkräfte zu rekrutieren, sich bekannt und interessant für potenzielle Mitarbeiter zu machen. Da immer mehr Jobwechsler im Internet recherchieren, sollten Unternehmen hier auch Präsenz zeigen: mit einer ansprechenden und aussagekräftigen Website und in den sozialen Medien. Weiterlesen