Mittendrin statt nur dabei – mit Virtual Reality zur Zielgruppe

Am Megatrend Digitalisierung kommt niemand vorbei. Er beschäftigt Arbeitnehmer wie Arbeitgeber gleichermaßen und wird unsere Arbeitswelt zunehmend verändern. Um die Auswirkungen der Digitalisierung in unserer Branche besser zu verstehen, Offenheit für Veränderungen zu fördern und frühzeitig Lösungen zu entwickeln, haben die Sozialpartner der chemischen Industrie  den Dialogprozess WORK@industry4.0 ins Leben gerufen. Im Fokus stehen dabei die Themen Aus- und Weiterbildung, orts- und zeitflexibles Arbeiten sowie gutes und gesundes Arbeiten. Ein Beispiel für den technologischen Wandel ist der vermehrte Einsatz von 360 Grad-Videos und Virtual Reality in Unternehmen.

 

Was ist Virtual Reality?

Als virtuelle Realität (engl. Virtual Reality, kurz VR) bezeichnet man die Betrachtung einer computergenerierten, interaktiven Umgebung, die aufgrund ihrer realitätsnahen Eigenschaften fälschlicherweise als Realität wahrgenommen wird. Diese Täuschung entsteht vor allem durch die 360-Grad-rundum-Betrachtung und die Verknüpfung des Videos mit Bewegungssensoren im Endgerät. Diese melden dem Gerät eine Kopfdrehung nach rechts, woraufhin das Video zu dem rechten Bildbereich schwenkt. Solche Zusammenhänge kennt das Gehirn von unserer realen Umgebung und meldet: Du bist wirklich hier und mittendrin! Ob es nun an einem Strand eines Echtfilms ist oder in einer computeranimierten Fantasiewelt – der Zuschauer bestimmt, wohin er schaut und wo er gerade ist.

 

Ausbildungsmarketing in der virtuellen Realität

Besonders Jugendliche und junge Erwachsene – sogenannte Digital Natives, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind – sind empfänglich für neue Technologien. Dieses Interesse nutzen Unternehmen immer häufiger auch bei ihrer Personalbeschaffung und dem Ausbildungsmarketing, um in Kontakt mit der jungen Zielgruppe zu kommen. Mit 360-Grad-Videos und VR ermöglichen sie einen virtuellen Rundgang durch den Betrieb oder Einblick in ihre Produktionsstätte. Auch die Ausbildungskampagne Elementare Vielfalt der Chemie-Arbeitgeber nutzt diese neue Technologie: Mit einem eigenen VR-Werbespot schickt sie ihre Zielgruppe in ein virtuelles Speed-Dating.

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Die Jobbörse JobStairs hat bei ihren Partnerunternehmen nachgefragt: die HR-Verantwortlichen stehen VR durchaus positiv gegenüber.

 

Virtuelles Speed-Dating

Angeknüpft an den Videoclip Partnerwahl spielen die Zuschauer im neuen VR-Werbespot selbst die Hauptrolle. Sie stehen im Mittelpunkt und durchleben ein Speed-Dating mit allerlei kuriosen Teilnehmern – wer dabei am meisten Aufmerksamkeit erhält, entscheiden die Zuschauer selbst. Auf dem Smartphone können sie wahlweise mit dem Finger bzw. der Maus die Blickrichtung verändern oder einfach das Gerät in eine andere Richtung halten. Besonders bequem geht dies mit einer VR-Brille, in die das Smartphone gesteckt wird. Hierfür gibt es steuerbare Hightech-Varianten oder kostengünstige Alternativen aus Pappe. Ob mit Brille oder ohne – Spaß macht es auf jeden Fall!

 

Hier geht’s zum VR-Video

screenshot_6Um das Video aufzurufen, nutzen Sie bitte die Facebook-App oder am Desktop-PC eine aktuelle Version des Browsers Chrome.

 

 

Giulia BaGiulia Bachmann, Trainee HessenChemie chmann, B.A., hat Media Management an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden studiert und ist seit August 2015 Trainee der Verbandskommunikation beim Arbeitgeberverband HessenChemie. Sie unterstützt dort die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Online-Redaktion und wirkt bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen mit.

Giulia Bachmann, Trainee HessenChemie

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht in HessenChemie

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