Starkes Engagement für die Ausbildung

Das HessenChemie-Team auf der hobit: Vicky Möller, Michael Muntermann, Maurice Seide und Chantal Kirschner (v.l.n.r.)

Ende Januar waren sie wieder Treffpunkt für Jugendliche auf der Suche nach Informationen über Ausbildungs- oder Studienplätze in der Rhein-Main-Region: Die Hochschul- und Berufsinformationstage (hobit) in Darmstadt. Die hobit ist eine der zentralen Informationsplattformen und bietet neben zahlreichen Messeständen von Unternehmen, Hochschulen und Verbänden auch eine Vielzahl an Fachvorträgen. Interessierte haben hier die Möglichkeit, mit Auszubildenden, Ausbildungsleitern, Studierenden sowie Professorinnen und Professoren ins Gespräch zu kommen und erste Einblicke in Ausbildung, Studium und Beruf zu erhalten. Das Darmstadtium gleicht an diesen Tagen einem Uni-Campus. Und HessenChemie rührte kräftig die Werbetrommel für die Ausbildung in der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie.

Eines von vielen Give aways: Das Periodensystem von „ElVi“

Die Periodensysteme gingen besonders gut weg: Viele Schüler steuerten direkt auf die bunt leuchtenden Pappen zu, die auf dem Messetisch von HessenChemie zum Mitnehmen bereitlagen. Hier informierte unser Standteam über die Ausbildungsmöglichkeiten der Branche. Das hobit-Team bildeten in diesem Jahr Chantal Kirschner und Vicky Möller von HessenChemie sowie Auszubildende und dual Studierende des Bildungszentrums von InfraServ Wiesbaden: Fatih Bayram, Michael Muntermann, Cem Önal und Maurice Seide. Alle beantworteten unermüdlich die vielen Fragen und erzählten von ihren Erfahrungen.

HessenChemie präsentiert sich jedes Jahr mit der Ausbildungskampagne der Chemie-Arbeitgeberverbände Elementare Vielfalt (ElVi) auf der hobit, denn die dreitägigen Hochschul- und Berufsinformationstage sind die ideale Plattform, um junge Menschen auf die rund 50 Berufe der Branchen aufmerksam zu machen. Diese reichen vom Labor über die Produktion bis zum Büro. Zudem sind es sichere Jobs mit Aufstiegsmöglichkeiten in einer anspruchsvollen und modernen Industrie.

Campus-Feeling auf der hobit 2019

Gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter sind für die Chemieunternehmen ein wertvolles Kapital. Weil die Chemie sich dessen bewusst ist, bildet sie entsprechend aus: „Mit 1.610 neuen Ausbildungsplätzen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie haben unsere Mitgliedsunternehmen ihr Angebot 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 92 Stellen erhöht“, sagt Jürgen Funk, der für Ausbildungsthemen zuständige Geschäftsführer von HessenChemie. „Und die kunststoff erarbeitende Industrie bietet ihrerseits 97 neue Ausbildungsstellen an.“ Insgesamt seien derzeit rund 4.500 junge Menschen in Ausbildung. Die im Tarifvertrag von 2018 beschlossene Erhöhung der Ausbildungsvergütung trage weiter zur Stärkung der dualen Ausbildung in der Chemie bei, ist Funk sich sicher. Hier nimmt die Chemie einen Spitzenplatz ein. „Unsere Unternehmen investieren bewusst in Nachwuchskräfte.“ Auch die Zusatzqualifikationen und Weiterbildungsangebote steigerten die Attraktivität.

Das gilt sicher auch für die langfristigen Beschäftigungsperspektiven und die Aussicht auf einen sicheren Job: 2018 wurden insgesamt 93 Prozent der Absolventen übernommen, 59 Prozent mündeten direkt in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

 

 

Ein Plädoyer für die Ausbildung

Ausbildung in der Chemie: vielfältig und wegweisend

„Wenn man Ehrgeiz hat und etwas erreichen will, schafft man alles im Leben“

 

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