Wenn eine Schule zur Experimentierküche wird

Funkelnde, neugierige Kinderaugen und kleine Hände, die unbekannte Objekte zu verstehen versuchen – so oder so ähnlich kann man sie sich vorstellen: die kleinen Forscher beim Experimentieren. Letzten Samstag waren es größere Hände, aber nicht weniger neugierige Augen, die in der Pestalozzischule in Raunheim auf der Veranstaltung Experimente³ in verschiedenen Workshops und an Informationsständen neue Experimente für den Sachkundeunterricht an Grundschulen erlernten.

Bereits zum dritten Mal haben der Verband der chemischen Industrie Hessen , das Hessische Kultusministerium und der Arbeitgeberverband HessenChemie gemeinsam LehrerInnen – und erstmals auch MitarbeiterInnen aus Ganztagsschulen und Betreuung – eingeladen, um im Rahmen der Nachwuchsförderung Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man Naturwissenschaften im Unterricht oder der Schulbetreuung noch spannender gestalten kann. Der Einladung sind 200 Teilnehmer gefolgt, mehr hätte der Veranstaltungsort auch nicht fassen können.

Nach der Begrüßung des Staatssekretärs des Kultusministeriums, Manuel Lösel, und dem Vortrag „Naturwissenschaft und Technik verstehen lernen“ von Jörg Ramseger, durften die Gäste experimentieren und forschen. Und es gab so viel zu entdecken! Von Wirbelstürmen in Wasserflaschen, die nicht nur schön aussahen, sondern auch Erkenntnisse zur Fliehkraft, Volumen und Eigenschaften von Luft und Wasser lieferten. Über verschiedene Kunststoffarten, von denen einige besonders stark sind und andere hingegen durch das Absorbieren von Wasser zum Beispiel Windeln wie durch Magie trocken halten. Bis hin zur Herstellung historischer Farben, schwebenden Eiern oder sogar Raketenautos, die selbst gebaut wurden. Selbst Umweltschutz, Recycling und der Klimawandel wurden grundschulgerecht aufbereitet. Die Lehrer und Betreuer standen vor der Qual der Wahl, bei welchen beiden von insgesamt 20 Workshops sie teilnehmen wollten. In den Pausen hatten sie dann die Gelegenheit, eine große Auswahl an Unterrichts- und Experimentier-Materialien kennenzulernen und auszuprobieren während für ihr leibliches Wohl gesorgt wurde.

Aus Sicht der Medien und der Mitwirkenden war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Die Teilnehmer gaben ein durchweg positives Feedback bei der Ausgabe der Teilnahmebescheinigung und die Referenten erzählten begeistert von den Reaktionen während der Workshops. Ich war zum ersten Mal mit dabei und hatte ebenfalls großen Spaß. Mit solch spannenden Experimenten fühlt man sich gleich selbst wie ein kleiner Forscher  🙂

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Giulia Bachmann, Trainee HessenChemie

Giulia Bachmann, Trainee HessenChemie

Giulia Bachmann, B.A., hat Media Management an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden studiert und ist seit August 2015 Trainee der Verbandskommunikation beim Arbeitgeberverband HessenChemie. Sie unterstützt dort die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Online-Redaktion und wirkt bei der Planung und Organisation von Veranstaltungen mit.

 

 

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