Auf einen Blick: HessenChemie in neuen politischen Gremien aktiv

Der Arbeitgeberverband HessenChemie ist seit vergangenem Jahr für die Interessenvertretung der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Hessen als Mitglied von neuen Gremien auf Landes- und Kommunalebene aktiv.

Hessischer Industrietrialog

Die hessische Landesregierung hat entsprechend ihres Koalitionsvertrages den sog. „Hessischen Industrietrialog“ unter Beteiligung der Landesregierung, der Arbeitgeber und der Gewerkschaften ins Leben gerufen. Federführend ist das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen unter Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Philipp Nimmermann. Ziel ist es, ganz konkrete Ansätze bzw. Vorhaben zur Zukunft des Industriestandortes Hessen zu erarbeiten. Hierzu wurden die zwei Arbeitsgruppen Innovation und Digitales sowie Aus- und Weiterbildung eingerichtet. In beiden AGs ist auch HessenChemie jeweils vertreten.

Neues Bündnis Fachkräftesicherung – Fokusgruppe Arbeiten im digitalen Wandel und Handwerk

Die Versorgung mit Fachkräften ist angesichts des demografischen und digitalen Wandels sowie des Lebens und Arbeitens mit Corona und seiner Folgen auf den Arbeitsmarkt eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen zur Sicherung des Wirtschafts- und Technologiestandortes Hessen. Vor diesem Hintergrund hat der Hessische Sozial- und Integrationsminister Kai Klose das „Neue Bündnis Fachkräftesicherung Hessen“ auf den Weg gebracht, dem er zugleich vorsitzt. In vier Fokusgruppen sollen konkrete Vorschläge erarbeitet werden, wie der Bedarf an Arbeits-, Fach- und Führungskräften für die hessische Wirtschaft und Verwaltung gesichert und entwickelt werden können. HessenChemie bringt sich dabei mit seiner Expertise in der Fokusgruppe „Arbeiten im digitalen Wandel und Handwerk“ unter der Leitung des Hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung ein.

Wiesbadener IndustrieNetzwerk W-I-N

Gemeinsam mit Industrie, Sozialpartnern, Kammern und Wissenschaft soll unter der Ägide von Wiesbadens Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz sowie seinem Referat für Wirtschaft und Beschäftigung eine breit aufgestellte institutionalisierte Plattform für einen Austausch über branchenübergreifende Themen etabliert werden. Der Wirtschaftsstandort Wiesbaden soll so zukunftsfähig gestaltet werden. Hierzu wurde im November 2020 das Wiesbadener IndustrieNetzwerk W-I-N unter Beteiligung von HessenChemie und rund 20 Vertretern von Wiesbadener Industrieunternehmen, Kammern, Gewerkschaft und Hochschulen etabliert. Dabei engagiert sich HessenChemie zusammen mit weiteren Industrievertretern, der IG BCE und den Hochschulen Fresenius sowie Rhein-Main in einer Arbeitsgruppe zur Eruierung von Strukturen und Formaten der Zusammenarbeit im IndustrieNetzwerk W-I-N.

Fazit und Motivation

Der Arbeitgeberverband HessenChemie wirkt auch bei diesen drei neuen Gremien auf Landes- und Kommunalebene mit, um die Interessen der chemisch-pharmazeutischen Industrie weiter aktiv in die politische Arbeit einzubringen. Die Kommunikation darüber, was die Chemie-Arbeitgeber in Hessen leisten und bieten, wie im Bereich der dualen Berufsausbildung oder als Lösungsindustrie für gesellschaftliche Bedürfnisse, soll zudem das Image und die Bedeutung der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Politik und Öffentlichkeit weiter stärken.

Veröffentlicht in HessenChemie

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