Wir relaunchen unseren Blog

Endlich ist es soweit, auch unser Blog erhält ein neues Design. Nein, er wird komplett neu aufgesetzt. Nachdem wir im vergangenen Jahr unsere Website erneuert haben und nun auch mit der Dialogplattform online gegangen sind (der Beitrag hierzu folgt in Kürze), wird nun unser HessenChemie-Blog „gelauncht“. Er ist nicht nur optisch schwer in die Jahre gekommen, er erfüllt auch nicht mehr seinen Zweck.

Als wir vor zehn Jahren mit dem Blog gestartet sind, machte eine Aufteilung in HessenChemie, Nachhaltigkeit und Demografie noch Sinn. Heute macht es den Blog eher unübersichtlich und nicht nur die Leserinnen und Leser fragen sich, wo steht denn eigentlich was? Zukünftig wird es also keine Aufteilung mehr geben, sondern einfach einen Corporate Blog – einen HessenChemie Blog eben. Und hier berichten wir über alles, was uns und die Branche beschäftigt.

Sie finden auf diesen Seiten weiterhin interessante Themen, Gedanken und Anregungen für Ihre berufliche Praxis . Mal betrachten wir die Dinge aus der Vogelperspektive, mal geben wir tiefere Einblicke und ordnen komplexe Sachverhalte ein. Dabei wollen wir auch stets über den Tellerrand schauen. Die Themen sollen vielfältig bleiben: von Best-Practice-Beispielen aus Unternehmen über Berichte aus der täglichen Verbandsarbeit bis hin zur Vorstellung von eigenen Projekten oder Nachberichterstattungen interessanter Veranstaltungen. Weiterhin lassen wir hier auch Gastautoren zu Wort kommen.

In der kommenden Woche erhalten wir von unserer Agentur das erste Layout. Wir sind gespannt. Und vielleicht gibt es hier einen ersten Einblick. Stay tuned.


Lebensphasenbewusste #Personalpolitik: HessenChemie zum 6. Mal mit Qualitätssiegel ausgezeichnet

Im Rahmen der Zertifikatsverleihung haben wir heute zum erneut die Auszeichnung nach dem audit berufundfamilie erhalten. Die Veranstaltung fand in diesem Jahr virtuell gemeinsam mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lisa Paus, statt, die auch Schirmherrin des audits berufundfamilie ist. Bereits seit 2006 engagieren wir uns für eine nachhaltige Vereinbarkeitspolitik und bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vielfältige Möglichkeiten, ihre individuellen Lebensentwürfe zu realisieren.

Lebensphasengerechtes Arbeiten im Fokus

Mit dem Zertifizierungsprozess tragen wir den Veränderungen in der Arbeitswelt Rechnung. Denn nur Mitarbeitende, die ihr Arbeitsleben und ihre privaten Bedürfnisse flexibel und bedarfsgerecht miteinander vereinbaren können, werden auf Dauer motiviert und leistungsfähig sein. Als familienfreundlicher Verband entwickeln wir seit Jahren Konzepte, auf die ALLE Mitarbeiter und Führungskräfte in jeder Lebensphase zurückgreifen können und zwar unabhängig davon, ob Kinder bzw. Eltern zu betreuen sind oder die Mitarbeiterinnen sich mehr Zeit für ein Ehrenamt, eine Weiterbildung oder ganz einfach Privates wünschen. Wenn möglich, unterstützen wir jeden individuellen Lebensentwurf. Voraussetzung dafür ist, dass die Balance zwischen Mitarbeiter, Team und Verband sichergestellt ist. Ein faires Geben und Nehmen also, denn neben dem Bedarf der Mitarbeitenden, muss das Team die gewünschte Flexibilität ermöglichen können und der Verband gewährleisten, dass die Aufgaben auch weiterhin in der erforderlichen Qualität erledigt werden.

Vielfältige Angebote für individuelle Bedürfnisse

Die Möglichkeiten, die der Verband bietet, sind ganz unterschiedlich: So nehmen beispielsweise einige Kollegen mit Kindern einen Homeofficetag pro Woche, andere arbeiten vormittags im Büro und mittags von zu Hause oder aber zwei Tage voll und zwei Tage kurz. Es gibt aber auch Mitarbeiterinnen ohne Kinder, die ihre Arbeitszeit für ein Jahr auf 30 Stunden reduziert haben. Und auch das ist für HessenChemie in Ordnung. Mit der Pandemie hat sich das mobile Arbeiten noch einmal mehr bei uns durchgesetzt. So kann heute jeder Mitarbeiter, dessen Tätigkeit Homeoffice ermöglicht, bis zu 50 Prozent seiner Arbeitszeit von zu Hause erledigen.

Auf der anderen Seite wird von den Mitarbeitenden im Gegenzug erwartet, dass sie, sofern eine Anwesenheit vor Ort erforderlich ist, beispielsweise bei Gerichtsterminen (betrifft die Juristen) oder Terminen mit Mitgliedsunternehmen, Dienstleistern etc., sie diese auch wahrnehmen. Die Erfahrung zeigt aber, dass dies kein Problem darstellt. Im Gegenteil: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen das Entgegenkommen des Verbandes sehr zu schätzen und geben auch gerne zurück.

Neben den flexiblen Zeitmodellen bietet HessenChemie aber noch viele weitere Services an, die zum lebensphasengerechten Arbeiten beitragen: betriebliche Gesundheitsförderung, Weiterbildungsangebote für alle Mitarbeiter oder Hilfestellung rund um Beruf und Privatleben wie die Betreuung von Kinder & Pflege, Arbeit & Beruf, Life Balance, Finanzen oder kritische Lebenslagen. Letzteres erfolgt in Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister. Darüber hinaus bietet der Verband bereits seit 2006 einen großzügigen Kinderbetreuungszuschuss.

Seit 2006 entwickelt HessenChemie-Geschäftsführerin Nora Hummel-Lindner gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Lebensphasen das Konzept zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben weiter.


HessenChemie übergibt Bildschirme an Rotaract

Vergangene Woche haben wir unsere ausgemusterten Bildschirme an Rotaract in Wiesbaden übergeben. Gemeinsam mit HEY ALTER! sammelt die Organisation ältere Rechner, Bildschirme oder Tablets ein, bereitet diese auf und übergibt sie an Schülerinnen und Schüler, die keinen haben, um diesen so zu mehr Chancengleichheit zu verhelfen.

Sie haben auch noch ältere Hardware zu Hause und möchten spenden? Hier gibt’s weitere Infos: https://heyalter.com/wiesbaden/ 


Druckfrisch: Unser neues Jahresmagazin Quintessenz

Auch wenn die Impfkampagne inzwischen Fahrt aufgenommen hat, wirbelt die Corona-Pandemie noch immer unser wirtschaftliches und privates Leben ordentlich durcheinander, und so wird es wohl noch einige Zeit weitergehen. Natürlich musste Corona auch deswegen das Fokusthema unseres Jahresmagazins Quintessenz 2020/2021 sein.

In der diesjährigen Ausgabe werfen wird einen Blick auf die hessische Chemie- und Pharmaindustrie in Zeiten von COVID-19 und welche Auswirkungen die Krise auf die Rechtsberatung unserer Verbandsjuristen hatte. In einem Interview sprechen unser Hauptgeschäftsführer Dirk Meyer und die neue Landesbezirksleitern der IG BCE Hessen-Thüringen, Sabine Süpke, wie die hessischen Chemie-Sozialpartner das neue „Normal“ in einer Zeit der Umbrüche gemeinsam gestalten können. Darüber hinaus berichten wir über die Qualifizierungsoffensive Chemie und führen dazu ein Interview mit Dr. Frank Martin von der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Wir blicken auf verschiedene Veranstaltungen des vergangenen Geschäftsjahres zurück, stellen die neue Talent-Sharing-Plattform Ausbildungsradar vor und geben einen Einblick auf die neue HessenChemie-Website, die bald online geht.

Die Quintessenz wurde diese Woche an unserer Mitgliedsunternehmen versendet. Wer sie nicht auf dem Schreibtisch hat oder noch weitere Exemplare möchte, kann die Ausgabe auf www.hessenchemie.de (nach-) bestellen.

Viel Spaß beim Lesen!


Relaunch der HessenChemie-Website – Mitglieder im Fokus

HessenChemie vertritt über 300 Mitgliedsunternehmen aus der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie in Hessen und versteht sich im Bereich der Tarif- und Sozialpolitik als Sprachrohr der Branche. Nach 15 Jahren treuer Dienste war es nun an der Zeit, dass die Website einen neuen Auftritt erhält. Das Go-live ist für den Spätsommer 2021 geplant. Sie dürfen gespannt sein!

Ziel des Relaunches ist es, einen visuell ansprechenden Webauftritt zu gestalten, der dem aktuellen Stand der Technik entspricht und den Interessen der Nutzergruppen, allen voran denen der Mitglieder, gerecht wird. So soll die Website das Image als moderner Verband und kompetenter Ansprechpartner stärken, die Serviceleistungen den heutigen und künftigen Bedürfnissen der Nutzer anpassen, relevante Informationen und Angebote für alle Zielgruppen schnell und einfach auffindbar halten sowie insbesondere die Gremienmitglieder stärker in die Verbandsarbeit einbinden. Neben dem öffentlichen Bereich werden hierfür in einem Mitgliederportal exklusive Inhalte zur Verfügung gestellt.

Visitenkarte der Branche

Die Website ist die Visitenkarte eines Unternehmens oder eben eines Verbandes. Deswegen wurde nicht nur auf eine zeitgemäße Gestaltung, sondern auch auf eine verbesserte Informationsarchitektur, ein intuitives UX-Design und eine Optimierung des geschützten Mitgliederportals großer Wert gelegt.

Der öffentliche Bereich will vor allem die Zielgruppen Politik, Medien und Öffentlichkeit ansprechen. Diese finden hier Daten und Fakten zur Branche und zum Verband, eine Auflistung der Mitgliedsunternehmen, Positionen der Chemie-Arbeitgeber, eine Ausbildungsplatzbörse, einen Veranstaltungskalender, Publikationen sowie den bewährten Newsroom mit Pressemeldungen und Ansprechpartnern für Journalisten.

Herzstück: das Mitgliederportal

Die wichtigste Zielgruppe für den Verband sind die Mitgliedsunternehmen, vor allem deren Geschäftsführungen, Personal- und Ausbildungsleiter sowie HR-Mitarbeiter. Sie schnell und umfassend zu informieren und bei der täglichen Arbeit wo immer möglich zu unterstützen, ist HessenChemie ein wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund wurde das Mitgliederportal aufgeräumt und neu strukturiert. Dreh- und Angelpunkt sind die Fachmeldungen, die Praxishilfen sowie der Veranstaltungskalender.

Fachmeldungen

Die Fachmeldungen (ehemals Sachgebiete) wurden inhaltlich fokussiert. In den Rubriken „Recht“, „Tarif- und Arbeitsmarktpolitik“, Personal und Qualifizierung“ sowie „Politik und Nachhaltigkeit“ informieren die verschiedenen Abteilungen des Verbandes über Neuigkeiten, aktuelle Entwicklungen, Ereignisse und Entscheidungen. Nutzer des Mitgliederportals erhalten einmal täglich kurz gebündelt die Meldungen per E-Mail.

Praxishilfen

Neu im geschützten Mitgliederbereich ist die Rubrik „Praxishilfen“. Diese versteht sich im Sinne eines Onlinenachschlagewerkes als Servicebereich zur Selbsthilfe. Unterteilt in verschiedene Rubriken wie „Das Arbeitsverhältnis“, „Corona“, „Tarifrunden“ oder „Ausbildung“ finden sich in den Praxishilfen Muster, Leitfäden, FAQ-Listen oder Beschreibungen für die operative Personalarbeit im Unternehmen.

Veranstaltungskalender

Auch der Veranstaltungskalender wurde mit weiteren Services versehen. So ist die Ansicht nicht nur übersichtlicher, Nutzer können nun auch auf den ersten Blick erkennen, um welche Kategorie (Arbeitsrecht, Mitarbeiterführung etc.) und welchen Veranstaltungstyp (Seminar, Training, Gremiensitzung und Veranstaltung) es sich handelt und ob die Ausführung online oder als Präsenz stattfindet. In der Seminarbeschreibung selbst findet sich die Information, ob die Veranstaltung noch Plätze frei hat oder bereits ausgebucht ist. Neu ist ebenfalls die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Alle Seminare können wie bisher auch online gebucht werden.

Next step: die Dialogplattform

Als nächster Schritt ist für 2022 die Integration einer Dialogplattform geplant. Sie ermöglicht den Nutzern, sich in Gruppen zeit- und ortsunabhängig schnell und unkompliziert auszutauschen. Zukünftig ist der Dialog dann auch über die Fachveranstaltung oder Gremiensitzung hinaus jederzeit möglich.

Zugang zur neuen Website

Alle Nutzer des bisherigen Mitgliederbereiches haben auch Zugang zum neuen Mitgliederportal. Die Benutzernamen bleiben bestehen. Bei der Anmeldung auf der neuen Website ist dann ein neues Passwort zu vergeben. Zugangsdaten zum Mitgliederportal erhalten Geschäftsführer, Personalleiter und Personalreferenten sowie Gremienmitglieder von HessenChemie bei Petra Diener (diener@hessenchemie.de) oder Sylvia Pestel (pestel@hessenchemie.de).


Intelligente Kombination: der Dokumentengenerator

Arbeitsvertrag, Antrag auf Elternzeit oder Dienstwagenüberlassungsvertrag – zahlreiche Dokumente benötigen Unternehmen immer wieder neu. Viele Bausteine wiederholen sich, andere Inhalte müssen individuell angepasst werden.

Mit intelligenter digitaler Unterstützung geht das deutlich einfacher. Die Chemie-Arbeitgeberverbände haben deshalb einen Dokumentengenerator entwickelt. Das Online-Tool lässt sich intuitiv bedienen und liefert dabei fundierte Resultate: Durch eine sinnvolle Zusammenstellung von Textbausteinen hilft er bei der Erstellung unterschiedlichster Dokumente und leistet so eine wichtige Vorarbeit für eine fachliche Rechtsberatung durch die Verbandsjuristen von HessenChemie. So können sich beide Seiten im individuellen persönlichen Gespräch auf die Feinheiten konzentrieren.

Der Dokumentengenerator ist ein weiteres Angebot von HessenChemie für seine Mitglieder. Er dient der Unterstützung der Personalabteilungen, soll aber nicht die persönliche Beratung ersetzen. Die Mitgliedsunternehmen können sich nach wie vor jederzeit an den Verband wenden. Grundlage für den Generator sind abgestimmte Vertragsmuster der Chemie-Arbeitgeberverbände. Zugang zum Tool haben Mitglieder über den Mitgliederbereich auf www.hessenchemie.de.

Von der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses bis zu seiner Beendigung: Der Dokumentengenerator leistet wichtige Vorarbeit für das Erstellen individueller Unterlagen.

Praxishilfe Arbeitsrecht: Schnelle Hilfe für die tägliche Arbeit

Nicht erst anrufen oder mailen, sondern direkt herunterladen: Mit den Praxishilfen Arbeitsrecht bietet HessenChemie den Personalern aus den Mitgliedsunternehmen rasche und unkomplizierte Unterstützung.

In unserem Blogbeitrag vom 23. September haben wir bereits von unserem digitalen Beratungsansatz, den wir seit dem vergangenen Jahr Schritt für Schritt umsetzen, berichtet. Heute wollen wir nun die sogenannten Praxishilfen Arbeitsrecht etwas genauer vorstellen. Mit ihnen hat alles begonnen.

Von der Anbahnung des Arbeitsverhältnisses bis zu seiner Beendigung: Die Praxishilfen, die HessenChemie für die Mitgliedsunternehmen zusammengestellt hat, beantworten viele Fragen aus der täglichen Arbeit der Personalabteilungen. Bereits seit Sommer 2019 sind die Tipps, Muster und Formulierungsbeispiele auf unserer Website verfügbar. In der Rubrik „Erläuterungen“ stellen wir beispielsweise Merkblätter und Antworten zu häufigen Fragen im Arbeitsrecht rund um die Uhr zur Verfügung. Sie sollen den Mitgliedsunternehmen den ersten Einstieg erleichtern.

Unter den Dateien befinden sich auch kurze PowerPoint-Audiopräsentationen. Hier erläutert unsere Syndikusrechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht Christina Reifelsberger einfachere – aber nicht weniger wichtige – Fragen aus dem Arbeitsrecht und stellt aktuelle Entscheidungen der Arbeitsgerichte vor. Beispielsweise worauf es bei einer Kündigung während der Probezeit ankommt oder wie Arbeitgeber mit einem Aufstockungsverlangen von Teilzeitmitarbeitern umzugehen haben. Die Praxishilfen ergänzen den Dokumentengenerator, mit dessen Hilfe Unternehmen individuelle arbeitsrechtliche Papiere erstellen können. Diesen stellen wir im nächsten Blogbeitrag vor.

Mit den digitalen Angeboten können zahlreiche Infos, die HessenChemie zuvor auf Anfrage verschickte, oder Auskünfte, die Mitgliedsunternehmen telefonisch einholen mussten, zeit- und ortsunabhängig abgerufen werden. Allerdings ist dieses Angebot ausdrücklich als Ergänzung zu verstehen, denn die persönliche Betreuung unserer Mitglieder steht nach wie vor an erster Stelle.

Neueste Beiträge:


Persönliche Beratung und digitale Services für eine moderne Personalarbeit

Seinen digitalen Beratungsansatz hat HessenChemie bereits im vergangenen Jahr konsequent ausgebaut: Durch die Kombination von Online- und persönlichen Angeboten bietet der Verband arbeitsrechtliche Beratung auf höchstem Niveau. Eine sinnvolle Strategie, nicht nur in Coronazeiten.

Legal Technology – kurz: Legal Tech – ist aus einer zeitgemäßen Rechtsberatung nicht mehr wegzudenken: Durch intelligente Software lassen sich so zum Beispiel arbeitsrechtliche Dokumente aus Textbausteinen generieren. HessenChemie hat die Digitalisierung im Sinne der Mitgliedsunternehmen bereits 2013 in der Verbandsstrategie verankert, was den Mitgliedern in Zeiten der Pandemie nun besonders zugute kommt.

Instrumente wie der Dokumentengenerator oder die Praxishilfen Arbeitsrecht werden von den Mitgliedsunternehmen intensiv genutzt. Spezielle, auf Fragestellungen in Pandemiezeiten zugeschnittene Infos hat HessenChemie in den vergangenen Monaten ergänzt – so zum Beispiel Musterbetriebsvereinbarungen zur Kurzarbeit, Infos zur Corona-App und Rückkehr aus Risikogebieten oder die vierteilige Aufzeichnung eines eigenen Online-Seminars zur Kurzarbeit. Diese befinden sich in der Rubrik „Coronavirus“ im Mitgliederbereich des Internetauftritts.

Daneben lohnt auch ein Blick in den Veranstaltungskalender: Die digitalen Angebote sind weit mehr als nur Online-Vorträge. Mitglieder können sich virtuell beteiligen, wodurch das Ganze lebendig wird. So hat beispielsweise das neue Format „Recht (früh) am Mittwoch“ großen Zulauf: Es findet einmal im Monat morgens statt und dauert eine Stunde. Viele richten sich das jetzt regelmäßig ein, denn der zeitliche Aufwand für die Unternehmen ist durch das Digitale nun viel geringer als bei einer Präsenzveranstaltung.

Bei alldem kommt die individuelle Beratung durch die Syndikusrechtsanwälte von HessenChemie nicht zu kurz. Denn diese bieten nicht nur Wissen und Erfahrung auf den unterschiedlichsten arbeitsrechtlichen Gebieten; sie kennen außerdem die Mitgliedsunternehmen gut, teilweise seit vielen Jahren, und können die Beratung somit ganz individuell ausrichten.

In den nächsten Blogbeiträgen erfahren Sie mehr zum Dokumentengenerator und den Praxishilfen Arbeitsrecht.


#HESSENbildung.digital: hessisches Pilotprojekt stärkt die Digitalisierung in der dualen Ausbildung

Digitales Know-how wird in der Ausbildung immer wichtiger. Denn durch den technischen Fortschritt verändert sich nicht nur die Art und Weise, wie Auszubildende lernen, sondern auch das fachliche Wissen und die Kompetenzen, die im Job zukünftig notwendig sind. So greift ein Elektroniker heutzutage im Berufsalltag genauso oft zum iPad wie zum Lötkolben. Und die Mechatronikerin muss sich mit neuen Anforderungen in der IT-Vernetzung und dem Datenmanagement auseinandersetzen. Aber auch Kompetenzen wie lösungsorientiertes Denken, Selbstorganisation und kommunikative Fähigkeiten gewinnen an Bedeutung.

All das muss in den Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen vermittelt werden. Dies bedarf nicht nur den Einsatz digitaler Technologien, sondern erfordert auch klare Konzepte, wie digitales und mobiles Lernen vermittelt und gefördert werden kann.

Berufsschulen und Ausbildungsunternehmen entwickeln Konzepte

Um das Thema digitales Lernen in hessischen Unternehmen voranzubringen, ist Ende Juni das Pilotprojekt #HESSENbildung.digital gestartet. In einem ersten Schritt nehmen zehn Mitgliedsunternehmen der Chemieverbände Hessen (HessenChemie und VCI Hessen) und ihre jeweiligen Partnerberufsschulen teil. Die Ausbilder und Lehrerinnen erarbeiten nun in sogenannten Tandems in den kommenden zwei Schuljahren gemeinsam Ideen und Umsetzungskonzepte im Bereich des digitalen Lernens. Ziel ist es, die duale Ausbildung noch besser zu machen und die Kompetenzen von Auszubildenden, Ausbildern und Lehrkräften zu stärken. #HESSENbildung.digital ist ein Teilprojekt der bundesweiten Initiative „bildung.digital“.

Die Grafik zeigt die beteiligten Unternehmen und Berufsschulen.

bildung.digital

bildung.digital ist eine gemeinsame Initiative der ARAG SE und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Sie unterstützt seit 2017 Schulen dabei, Konzepte der digitalen Bildung zu entwickeln und zu verankern. Die DKJS begleitet diese Schulen in Entwicklungsnetzwerken mit Impulsen, fachlichem Austausch und systematischer Reflexion der eigenen Praxis sowohl im jeweiligen Team als auch im Austausch mit den anderen Teilnehmenden. Über zwei Schuljahre hinweg erhalten die Schulen und Ausbildungsbetriebe (Tandems) die Möglichkeit, selbstdefinierte Entwicklungsvorhaben im Bereich des digitalisierten Lernens zu bearbeiten.

Wer noch mehr über das hessische Pilotprojekt erfahren möchte, findet hier weitere Infos.


Verbandsarbeit in Zeiten von Corona

Corona hat alles auf den Kopf gestellt: die Wirtschaft, das private und gesellschaftliche Leben sowie das Wirken und Handeln der Politik. Wobei der Begriff „auf den Kopf gestellt“ mit Blick auf die Auswirkungen und den Zeitraum doch eher maßlos untertrieben scheint.

Der anfänglichen Beobachterrolle und einer gewissen Schockstarre nach dem Lockdown ist die Akzeptanz einer neuen Normalität durch die angeordneten Maßnahmen gewichen. Der Umgang mit der Bedrohung durch das Coronavirus ist für alle ein täglicher Lernprozess geworden; ein Abwägen und Neu-Entscheiden. Das Leben mit dem Virus bestimmt nun unser aller Handeln, und das mindestens so lange, wie kein Impfstoff entwickelt und der Welt zur Verfügung gestellt worden ist. Es mag ein Trost sein, dass niemand ahnte, wie schnell sich Corona ausbreiten und fast den gesamten Globus zum Stillstand bringen würde. Nun heißt es erst einmal, mit dem Virus leben lernen. Dies verlangt allen viel Disziplin und Geduld ab.

Der Verband: In Krisenzeiten ein wichtiger Ansprechpartner

Corona stellt die Unternehmen vor nie dagewesene Herausforderungen und Unsicherheiten. Vor allem ist das Arbeitsleben in den Unternehmen massiv betroffen. Zahlreiche Fragen tun sich auf: Wie schütze ich meine Belegschaft? Welche Rechte und Pflichten hat der Arbeitgeber, welche der Mitarbeiter? Welche Hygienemaßnahmen sind zu treffen? Wie beantrage ich Kurzarbeitergeld und wo einen Förderkredit?

Als Deutschland anfing, nach und nach alles zu schließen und herunterzufahren, sind auch die meisten Kolleginnen und Kollegen von HessenChemie ins Homeoffice gegangen. Gleichzeitig stieg der Informations- und Beratungsbedarf unserer Mitgliedsunternehmen deutlich. Da mobiles Arbeiten bereits vor Coronazeiten bei uns gelebt wurde, konnten wir schnell auf Krisenmodus umstellen. Eine digitale Plattform, die Online-Besprechungen, Videokonferenzen und einen raschen und unkomplizierten Austausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen via Chats ermöglicht, wurde zusätzlich eingeführt. Und so war und ist es nach wie vor kein Problem, Hand in Hand, auch abteilungsübergreifend zu arbeiten, um dem hohen Informationsbedarf der Mitgliedsunternehmen gerecht zu werden.

Der Mitgliederbereich: Umfangreiche Informationen für Unternehmen

Gerade zu Beginn des Lockdowns war es wichtig, tagesaktuell zu informieren und dabei ob der Informationsflut die Sachlage stets im Sinne der Unternehmen richtig einzuordnen. Schnelligkeit und Verlässlichkeit ist dabei das Gebot der Stunde. Neben den persönlichen Beratungsgesprächen durch die Verbandsjuristen ist der Mitgliederbereich auf www.hessenchemie.de Dreh- und Angelpunkt sämtlicher Informationen. Hier haben wir eine neue Sonder-RubrikCoronavirus“ eingerichtet, die neben aktuellen Informationen auch Merkblätter, Muster und Leitfäden, eine übersichtliche Linkliste sowie aktuelle Mitteilungen zur Wirtschaftsförderung vor dem Hintergrund des Coronavirus zur Verfügung stellt. Die Informationen werden stets ergänzt bzw. aktualisiert.

Die Relevanz: Zugriffszahlen schnellen in die Höhe

Vom 1. März bis 15. April wurde die HessenChemie-Website fast 12.000 Mal besucht, knapp 40.000 Seiten aufgerufen und mehr als 4.500 Downloads getätigt. Die Verweildauer lag bei gut 4 Minuten, was für die Relevanz der Informationen spricht, liegt die durchschnittliche Verweildauer auf einer Webseite sonst im Durchschnitt bei 40 Sekunden.

Das Webinar: Pilot erfolgreich bestanden

Aufgrund der neuen Online-Plattform ist es nun möglich, Webinare durchzuführen. Bereits am 19. März fand das erste Webinar zum Thema „Krisenkommunikation in der Pandemie“ statt. Hier wurde eine kurzfristig erarbeitete Ergänzung des Krisenhandbuches der hessischen Chemieverbände vorgestellt und erörtert.

Dass ein großer Informationsbedarf zum Thema Kurzarbeitergeld besteht, zeigte das rege Interesse an dem Webinar „Kurzarbeitergeld – Voraussetzungen und Beantragung unter Berücksichtigung der erleichterten Bedingungen“ am 2. April. Hierfür konnten wir Andreas Loy von der Agentur für Arbeit gewinnen. Gemeinsam mit Verbandsjuristen von HessenChemie informierte er die gut 170 Vertreter aus den Mitgliedsunternehmen über die Beantragung von Kurzarbeitergeld und die rechtlichen Aspekte. Parallel zu den Vorträgen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, im Live-Chat Fragen zu stellen, die von den Experten beantwortet wurden. Das Webinar haben wir aufgezeichnet. Es steht jedem Interessierten auf unserer Homepage sowie im Mitgliederbereich zur Verfügung.

Das Webinar mit der bisher größten Beteiligung fand am 2. April unter der Leitung von Nora Hummel, Geschäftsführerin Recht und Personalpolitik, gemeinsam mit Andreas Loy von der Agentur für Arbeit und Syndikusrechtsanwälten des Verbandes statt.

Das Krisenhandbuch: Ergänzt um ein neues Kapitel

Wie bereits zuvor erwähnt, haben wir, um unsere Mitgliedsunternehmen in Zeiten der Pandemie zu unterstützen, unser Krisenhandbuch der Chemieverbände Hessen um das Kapitel „Kommunikation in der Pandemie: Die Coronakrise“ erweitert. Wie das Handbuch selbst, wurde auch dieses Kapitel von Dr. Hans-Georg Klose verfasst, der sich intensiv mit der Kommunikation rund um das Coronavirus befasst.

Das neue Kapitel steht unseren Mitgliedsunternehmen in der Rubrik „Publikationen“ im Mitgliederbereich als Download und zum Bestellen zur Verfügung.

Der Ausblick: Digital in eine neue Realität

Auch in der näheren Zukunft muss und wird sich die Verbandsarbeit aufgrund des Coronavirus weiter verändern und sukzessive an die neue Normalität anpassen. Neben der Beratung unserer Mitglieder in unterschiedlichen Kompetenzfeldern zeichnen wir uns als Verband durch Begegnungen face to face, also in unterschiedlichen Präsenzveranstaltungen, aus. In Steuer- und Gesprächskreisen, Foren und Seminaren suchen wir den direkten Austausch mit unseren Mitgliedern, diskutieren aktuelle Entwicklungen und vermitteln Fachwissen zu unterschiedlichen Themenkomplexen. Es ist evident, Präsenzveranstaltungen werden sich aufgrund von Corona vorerst weiterhin schwierig gestalten. Deswegen arbeiten wir weiter an digitalen Konzepten, damit möglichst viele Veranstaltungsformate online stattfinden können und der Austausch gewährleistet bleibt. Mit den Webinaren ist der erste Schritt getan.

Das Fazit: Menschlich und besser als gedacht

Wenn es ein Learning aus der Krise gibt, dann jenes: Digitale Lösungen sind möglich und sie funktionieren oftmals besser als gedacht. Im Grunde genommen funktioniert es perfekt, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen – und das tut es bei uns. Dazu gehören auch mal Kleinigkeiten, wie eine aufmunternde E-Mail vom Hauptgeschäftsführer zum Wochenende oder eine süße (Nasch-)Aufmunterung, die von der Geschäftsführung an die Zuhause-Gebliebenen geschickt wird. Hinzu kommt das Menschliche, wenn während Online-Besprechungen plötzlich Kinder am Hals des Vaters hängen, Katzen ins Bild springen oder die Ehemänner durch den Hintergrund laufen. So sind wir uns trotz Distanz alle irgendwie sehr nahe.

Wenn der Postmann zweimal kligelt… Kommt eine kleine Aufmunterung ins Homeoffice.