Girls’Day – Schnuppern in den Anwaltsberuf

Am Girls’Day und Boys’Day können Schülerinnen und Schüler Berufe und Ausbildungen kennenlernen, an die sie vielleicht noch gar nicht gedacht haben. Am 28. März fand der diesjährige Zukunftstag mit Job-Informationen aus erster Hand statt. Dieses Jahr hatten wir Sanni zu Gast. Sie ist in der 9. Klasse und geht im Sommer auf die Oberstufe. Noch drei Jahre, dann sollte zumindest eine Richtung für eine Berufswahl stehen. Gar nicht so einfach bei der Vielfalt an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Bislang hatte Sanni den Wunsch Psychologie zu studieren, will aber ihren Horizont für weitere Berufe erweitern.

Sanni vor dem Arbeitsgericht.

Am Girls´Day bekommen Mädchen die Gelegenheit, in Berufswelten einzutauchen, in denen Frauen aktuell (noch) unterrepräsentiert sind. So zum Beispiel im Anwaltsbereich. Die Zahl der Rechtsanwältinnen in Deutschland steigt zwar kontinuierlich an, in vielen Kanzleien ist der Beruf aber eher männlich geprägt: Bei HessenChemie, wie auch bei vielen anderen Verbänden, stellt sich das allerdings anders dar.

Im Rahmen des Mädchen #Zukunftstags lernte Sanni heute die unterschiedlichen Facetten des Anwaltsberufs kennen. Am Ende des Tages hat es uns interessiert, was ihr der Tag gebracht hat.

Was war heute Morgen dein Berufswunsch?

Psychologin.

Was war heute Nachmittag dein Berufswunsch?

Psychologin. Aber ich könnte mir jetzt auch gut vorstellen, als Anwältin zu arbeiten. Anwälte haben viel mit Menschen zu tun, was ich wichtig finde, und die Arbeit vor Gericht ist auch spannend.

Was hast du heute alles gesehen und erlebt?

Zunächst einmal habe ich einen Einblick in die Arbeit eines Verbandes bekommen, natürlich insbesondere in die Arbeit der Anwälte, die hier ja Syndikusrechtsanwälte heißen. Dabei durfte ich am Morgen bei Telefonberatungen dabei sein. Diese Arbeit macht einen großen Teil der Arbeit aus. Außerdem haben mir die Refas (Rechtsanwaltfachangestellte) gezeigt, wie eine Prozessakte aufgebaut ist.

Am Mittag war ich mit einer Anwältin beim Arbeitsgericht. Zuvor hatte sie mir den Fall erklärt, damit ich weiß, um was es geht. Die Anwälte von HessenChemie vertreten immer die Arbeitgeberseite. Es war die erste Verhandlung bei dem Fall. Jeder brachte seine Argumente vor. Entschieden wurde nichts, das geht jetzt weiter.

Was hat dir besonders gefallen?

Der Gerichtstermin. Aber auch das Verbandsgebäude finde toll – sieht aus wie ein Raumschiff – innen und außen total modern.

Was nimmst du von dem heutigen Tag mit?

Dass Anwälte viel arbeiten, aber die Arbeit auch viel Spaß macht.

Vielen Dank, Sanni, und alles Gute auf deinem weiteren Weg.


Mit Clips und Selfies zum Botschafter für die duale Ausbildung

Die duale Ausbildung hat ein Problem: Sie scheint für viele die vermeintlich schlechtere Alternative zum Studium zu sein. Nach wie vor verbinden SchülerInnen und Eltern ein Studium mit höheren Einkommen sowie spannenderen und angeseheneren Berufen. Dabei ist das Spektrum an Ausbildungsberufen und guten Verdienstmöglichkeiten, gerade in der Chemie- und Pharmabranche, groß. Und mit Weiterbildungen, die in der Regel von den Unternehmen gefördert werden, steht einer Karriere nichts im Wege. Das Image der dualen Ausbildung muss deswegen dringend verbessert und die Perspektiven mehr ins Bewusstsein gerückt werden.

Imagekampagne zur dualen Ausbildung in Hessen

Das sieht auch das Land Hessen so und hat dazu im November vergangenen Jahres eine Imagekampagne gestartet. Mit seinen Partnern des Bündnisses für Ausbildung in Hessen (siehe unten) wirbt sie für die duale Ausbildung als einen attraktiven beruflichen Einstieg.

Wirbt für die duale Ausbildung als einen attraktiven beruflichen Einstiegsweg: Die Imagekampagne zur dualen Ausbildung in Hessen.

Im Mittelpunkt der Initiative „Von A zu B – Mach deinen Weg“ stehen SchülerInnen ab der Klasse 8. Sie konnten sich auf der Kampagnenseite mit einem Videoclip für ein 10-tägiges Praktikum mit dem besten Freund oder der besten Freundin bei einem der 15 teilnehmenden hessischen Unternehmen bewerben. Darunter auch Mitgliedsunternehmen von HessenChemie: Elkamet sowie Sanner aus Bensheim. Die Praktikanten stehen inzwischen fest, die ersten sind bereits gestartet.

Den Anfang machten Nico und Quentin bei Elkamet in Biedenkopf. Sie schnupperten in den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik rein. Mit einem iPhone XS ausgestattet (das sie im Anschluss behalten durften) filmten und fotografierten sie ihren Arbeitsalltag im Betrieb. Ob der erste Arbeitstag oder der Bau einer Musikbox – auf Facebook, Instagram sowie www.dualeausbildung.de geben sie in verschiedenen Videoclips einen authentischen und lebendigen Einblick in den Arbeitsalltag des Verfahrensmechanikers. Unterstützt wurden sie dabei von der Agentur Schaller und Partner.

Staatssektrtät Dr. Nimmermann zu Besuch

Alle freuen sich über das gelungene Insta-Praktikum bei Elkamet. Von links: Nico Kunz, Ralf Schmidt, Nastassja Schmidt, Quentin Lupp, Michael Parsch, Antje Achenbach, Dr. Philipp Nimmermann, Michael Honndorf, Hilke Smit-Schädla, Jannis Lehmich und Harald Parzinski.“

Im Rahmen des ersten Insta-Praktika bei Elkamet besuchte am vergangenen Freitag Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann die beiden Praktikanten. Während eines Rundgangs durch die Stationen berichteten Quentin Lupp und Nico Kunz von ihren Eindrücken und Erfahrungen als Influencer. Diese Art von Praktikum hat nicht nur einen Einblick in Beruf und Betrieb ermöglicht, sondern noch jede Menge Spaß gemacht.

Das Praktikum hat aber nicht nur den beiden Jugendlichen etwas gebracht, auch Elkamet konnte von der Initiative profitieren. Michael Honndorf, Personalleiter Elkamet, erklärte: „So können wir zeigen, wer Elkamet ist und gleichzeitig auf gemeinsame Chancen für die Zukunft aufmerksam machen.“

In den nächsten Tagen starten weitere Teams ihre Insta-Praktika, unter www.dualeausbildung.de können ihre Eindrücke und Erfahrungen abgerufen werden.

Risiko Fachkräftemangel

Vom Fachkräftemangel sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen betroffen, denn qualifiziertes Personal ist rar und Großunternehmen oftmals vermeintlich attraktiver. Hinzu kommen der demografische Wandel, ein nach wie vor zu geringer MINT-Nachwuchs sowie der Trend zum Studium.

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) hat die Chemiebranche mal genauer unter die Lupe genommen: Im „Fachkräftecheck Chemie“ wiesen zuletzt 18 von 35 für die Branche relevanten Berufe einen Fachkräfteengpass auf. Bei den Chemikanten und Pharmakanten besteht dieser schon seit Längerem, und in Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ist dieser noch einmal ganz besonders ausgeprägt: Hier sind acht von zehn Stellen schwer zu besetzen.

Eine ganz wesentliche Säule der Fachkräftesicherung stellt die duale Ausbildung dar, denn qualifizierte Fachkräfte werden in den Betrieben dringend benötigt. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und damit letztendlich auch der Sicherung unseres Wohlstandes. Daher ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, das Image der dualen Ausbildung zu stärken und SchülerInnen und Eltern bewusst zu machen, dass dieser Berufsweg durchaus keine Einbahnstraße ist. Das bedarf aber auch einer gesellschaftlichen Wertediskussion, denn solange ein Akademiker ein höheres Ansehen genießt als eine Fachkraft wird sich an der derzeitigen Situation wenig ändern.

Bündnis für Ausbildung Hessen

Das Bündnis für Ausbildung Hessen wurde für die Jahre 2015 bis 2019 von der hessischen Landesregierung, der Wirtschaft, den Gewerkschaften, der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit sowie den kommunalen Verbänden geschlossen. Ziele sind unter anderem die Stärkung der dualen Berufsausbildung, die Erhöhung der Zahl von Ausbildungsplätzen, verstärkte Berufsorientierung und Nachqualifizierung sowie die Vermeidung von Warteschleifen im Übergangsbereich.

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Preis für Berufsschullehrkräfte

Ausschreibung Preis für Berufsschullehrkräfte

Mit einem Preis speziell für Berufsschullehrer/-innen wollen der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) deren Engagement für einen guten Unterricht würdigen.

Der Preis zeichnet Lehrkräfte aus den Naturwissenschaften aus, die durch innovative Konzepte dazu beitragen, die duale Ausbildung in branchenspezifischen Chemieberufen attraktiv zu gestalten. Er kann sowohl für die Entwicklung eines neuartigen Experiments bzw. die neuartige Umsetzung bekannter Experimente als auch für die Entwicklung und Umsetzung besonders erfolgreicher Unterrichtskonzepte vergeben werden. Ebenso kann außergewöhnliches Engagement in Kooperationsprojekten mit Ausbildungsunternehmen gewürdigt werden.

Der Preis ist dotiert auf 2.500 Euro und wird an praktizierende Lehrerinnen und Lehrer vergeben.

Weitere Informationen und Unterstützungsangebote finden interessierte Lehrkräfte hier…

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Starkes Engagement für die Ausbildung

Das HessenChemie-Team auf der hobit: Vicky Möller, Michael Muntermann, Maurice Seide und Chantal Kirschner (v.l.n.r.)

Ende Januar waren sie wieder Treffpunkt für Jugendliche auf der Suche nach Informationen über Ausbildungs- oder Studienplätze in der Rhein-Main-Region: Die Hochschul- und Berufsinformationstage (hobit) in Darmstadt. Die hobit ist eine der zentralen Informationsplattformen und bietet neben zahlreichen Messeständen von Unternehmen, Hochschulen und Verbänden auch eine Vielzahl an Fachvorträgen. Interessierte haben hier die Möglichkeit, mit Auszubildenden, Ausbildungsleitern, Studierenden sowie Professorinnen und Professoren ins Gespräch zu kommen und erste Einblicke in Ausbildung, Studium und Beruf zu erhalten. Das Darmstadtium gleicht an diesen Tagen einem Uni-Campus. Und HessenChemie rührte kräftig die Werbetrommel für die Ausbildung in der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie.

Eines von vielen Give aways: Das Periodensystem von „ElVi“

Die Periodensysteme gingen besonders gut weg: Viele Schüler steuerten direkt auf die bunt leuchtenden Pappen zu, die auf dem Messetisch von HessenChemie zum Mitnehmen bereitlagen. Hier informierte unser Standteam über die Ausbildungsmöglichkeiten der Branche. Das hobit-Team bildeten in diesem Jahr Chantal Kirschner und Vicky Möller von HessenChemie sowie Auszubildende und dual Studierende des Bildungszentrums von InfraServ Wiesbaden: Fatih Bayram, Michael Muntermann, Cem Önal und Maurice Seide. Alle beantworteten unermüdlich die vielen Fragen und erzählten von ihren Erfahrungen.

HessenChemie präsentiert sich jedes Jahr mit der Ausbildungskampagne der Chemie-Arbeitgeberverbände Elementare Vielfalt (ElVi) auf der hobit, denn die dreitägigen Hochschul- und Berufsinformationstage sind die ideale Plattform, um junge Menschen auf die rund 50 Berufe der Branchen aufmerksam zu machen. Diese reichen vom Labor über die Produktion bis zum Büro. Zudem sind es sichere Jobs mit Aufstiegsmöglichkeiten in einer anspruchsvollen und modernen Industrie.

Campus-Feeling auf der hobit 2019

Gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter sind für die Chemieunternehmen ein wertvolles Kapital. Weil die Chemie sich dessen bewusst ist, bildet sie entsprechend aus: „Mit 1.610 neuen Ausbildungsplätzen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie haben unsere Mitgliedsunternehmen ihr Angebot 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 92 Stellen erhöht“, sagt Jürgen Funk, der für Ausbildungsthemen zuständige Geschäftsführer von HessenChemie. „Und die kunststoff erarbeitende Industrie bietet ihrerseits 97 neue Ausbildungsstellen an.“ Insgesamt seien derzeit rund 4.500 junge Menschen in Ausbildung. Die im Tarifvertrag von 2018 beschlossene Erhöhung der Ausbildungsvergütung trage weiter zur Stärkung der dualen Ausbildung in der Chemie bei, ist Funk sich sicher. Hier nimmt die Chemie einen Spitzenplatz ein. „Unsere Unternehmen investieren bewusst in Nachwuchskräfte.“ Auch die Zusatzqualifikationen und Weiterbildungsangebote steigerten die Attraktivität.

Das gilt sicher auch für die langfristigen Beschäftigungsperspektiven und die Aussicht auf einen sicheren Job: 2018 wurden insgesamt 93 Prozent der Absolventen übernommen, 59 Prozent mündeten direkt in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

 

 

Ein Plädoyer für die Ausbildung

Ausbildung in der Chemie: vielfältig und wegweisend

„Wenn man Ehrgeiz hat und etwas erreichen will, schafft man alles im Leben“

 


3. Nachhaltigkeitspreis für junge Menschen in Hessen gestartet

Es ist soweit, der Nachhaltigkeitspreis geht in die dritte Runde. Dieses Mal dreht sich alles um nachhaltigen Konsum. Dabei will der Wettbewerb zum Nachdenken und bestenfalls auch zum Handeln anregen.

Konsum nachhaltig gedacht

Konsum spielt beim Thema Nachhaltigkeit eine ganz wesentliche Rolle. Der 3. Nachhaltigkeitspreis hinterfragt das eigene Handeln und die Auswirkungen. Layout: Friederike C. Schaab

Konsum spielt beim Thema Nachhaltigkeit eine ganz wesentliche Rolle. Layout: Friederike C. Schaab

Wer nicht nachhaltig denkt und handelt, wird langfristig keinen Erfolg haben – das gilt für den Einzelnen wie für Unternehmen, für Wirtschaftssysteme und für ganze Gesellschaften. Dabei spielt der eigene Konsum eine ganz zentrale Rolle. Deswegen lautet das diesjähriges Motto: „Das will ich haben! Konsum nachhaltig gedacht?“ Der Beginn des Arbeitslebens ist der ideale Zeitpunkt, um sich Gedanken darüber zu machen, wie Nachhaltigkeit im angestrebten Beruf realisiert werden kann. Denn mit Ideen und Handeln können die jungen Menschen schon heute die Weichen für die Zukunft mitstellen.
Die Initiative Chemie³ ermuntert mit ihrem Nachhaltigkeitspreis genau dazu.

Um was geht es?

Die Teilnehmer machen sie Gedanken darüber, welche Auswirkungen der private Konsum auf die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – hat. Welche Einflussmöglichkeiten hat jeder auf die Auswirkungen seines Handelns? Wo sind Grenzen der Einflussnahme und was können Unternehmen beitragen? Sollte die Politik handeln? Wenn ja, wie?

Was muss gemacht werden?

Aufgabe der Teilnehmer ist, das eigene Konsumverhalten anhand eines Beispiels zu beschreiben und dabei das persönliche Handeln zu hinterfragen. Neben der Beschreibung des persönlichen Konsumverhaltens anhand eines konkreten Beispiels muss das Ganze noch kreativ umgesetzt werden: Dabei ist der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Ob Videoclip, Poster oder Exponat – alles ist richtig. Und alles muss sich mit der Post versenden lassen. Videos dürfen max. 3 Minuten dauern.

Alle Infos, Regeln und Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb stehen auf www.hessenchemie.de/nachhaltigkeitspreis

Wer kann mitmachen?

Aufgerufen sind alle Auszubildenden, Dual-Studierenden und Teilnehmer von Fördermaßnahmen wie „Start in den Beruf“ aus Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie in Hessen (nur Mitgliedsunternehmen der Verbände HessenChemie und VCI Hessen).

Was gibt’s zu gewinnen

Die Gewinner des 1. Platzes dürfen sich auf ein Preisgeld von 1.500 Euro freuen, die Zweitplatzierten erhalten 1.000 Euro und den Drittplatzierten winkt ein Gewinn von 500 Euro. Die Preisverleihung findet im Mai in der Kletterbar Offenbach statt.

Die Organisatoren

Seit 2015 rufen die hessischen Allianzpartner der Nachhaltigkeitsinitiative Chemie3 den Nachhaltigkeitspreis für junge Menschen in Hessen aus. Die Allianzpartner sind der Arbeitgeberverband Chemie und verwandte Industrien für das Land Hessen e. V. (HessenChemie), die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Hessen-Thüringen (IG BCE Hessen Thüringen) sowie der Landesverband Hessen im Verband der Chemischen Industrie e. V. (VCI Hessen).

Ziel des Wettbewerbes ist es, dass sich die Teilnehmer mit der Bedeutung von Nachhaltigkeit für die eigene Branche auseinandersetzen und um ein Beispiel aus dem Unternehmen bereichern. Junge Menschen zu ermuntern, sich zu Beginn ihres beruflichen Weges bereits Gedanken über alle Aspekte nachhaltigen Handelns zu machen, steht damit im Fokus des Nachhaltigkeitspreises.


13. Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik: Neue Wege der Fachkräftesicherung

Seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik: Norbert Lehmann vom ZDF (Foto: HessenChemie)

Im ZDF präsentiert er unter anderem den Sportblock in den „heute“-Nachrichten um 19:00 Uhr und ist bekannt aus Sondersendungen zu top-aktuellen Ereignissen sowie „ZDFroyal“-Übertragungen. Für den Arbeitgeberverband HessenChemie übernimmt er seit vielen Jahren die Moderation der Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik, die alle zwei Jahre im Kurhaus Wiesbaden stattfinden.

Am 17. Oktober 2019 ist es wieder soweit. Pressesprecher Jürgen Funk traf den bekannten Fernsehjournalisten Norbert Lehmann bereits Anfang des Jahres um mit ihm das diesjährige Thema zu besprechen. Worum geht es?

 

Megatrend und Dauerthema: Fachkräftesicherung

Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: Die 13. Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik bieten zahlreiche Impulse und Praxisbeispiele zum Thema Fachkräftesicherung. (Foto: istockphoto)

Digitalisierung, demografische Entwicklung und Wertewandel: Der Fachkräftemangel in Deutschland wird durch viele Faktoren beeinflusst und stellt die Unternehmen vor neue Herausforderungen. Wie findet man auch in Zukunft qualifizierte und motivierte

Mitarbeiter, wie bindet man sie und wie kann eine auf die Arbeitswelt von morgen ausgerichtete Personalentwicklung aussehen? Der Wettbewerb um die klugen Köpfe nimmt zu. Unternehmen müssen daher Bewährtes optimieren, aber auch gleichzeitig neue Wege gehen. Lehman meint dazu: „Auch diesmal greift HessenChemie wieder ein Thema auf, das die Unternehmen beschäftigt. Die Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik sind auch für mich als Moderator immer ein Highlight in meinem Kalender.“ Das Thema sei aus seiner Sicht sehr aktuell und für die Unternehmen relevant: „Jeder, der teilnimmt, wird neue Impulse zur Fachkräftegewinnung und -sicherung bekommen, die er für seine Arbeit gebrauchen kann“, ist er überzeugt.

Die Themen reichen von der strategischen Personalplanung über die Gewinnung und Bindung von High Potentials bis zur Arbeitgeberattraktivität im Mittelstand. In einem „Parcours der Möglichkeiten“ stellen zudem verschiedene Dienstleister ihre Angebote vor. Es lohnt sich also sich den 17. Oktober 2019, von 12:00 bis 18:00 Uhr im Kalender vorzumerken. Dann besteht wieder die Gelegenheit, sich mit Vertretern aus Mitgliedsunternehmen, Politik und Verbänden zu treffen und auszutauschen und Anregungen für die betriebliche Praxis mitzunehmen. Norbert Lehmann wird unter anderem drei ganz verschiedene Praxisbeispiele vorstellen, über die im Laufe des Jahres auch Filmbeiträge produziert werden.

Zur Veranstaltung anmelden kann man sich bereits jetzt im HessenChemie-Veranstaltungskalender…


HessenChemie fördert Deutschlandstipendium

Daniel Kaiser freut sich über die Unterstützung von HessenChemie im Rahmen eines Deutschlandstipendiums. V.l.n.r.: Jürgen Funk (HessenChemie), Daniel Kaiser, Prof. Dr. Udo Müller-Nehler (Provadis Hochschule)

Daniel Kaiser hat es geschafft. Er gehört zu den 25 Studierenden der Provadis Hochschule, die für das Studienjahr 2018/2019 ein Stipendiat erhalten haben. Nun kann er sich erst einmal in Ruhe auf sein Studium der Wirtschaftsinformatik im Bachelor-Studiengang konzentrieren.

Die Auszeichnung fand am 18. Januar an der Provadis Hochschule in Frankfurt-Höchst statt. Zu den 14 Förderern gehören neben Unternehmen der chemischen Industrie, die Chemieverbände Hessen – HessenChemie und VCI Hessen – sowie branchennahe Verlage und Stiftungen. HessenChemie unterstützt seit 2018 das Deutschlandstipendium an der Provadis Hochschule.

Die Förderung läuft zunächst über ein Jahr. Im Rahmen des 2011 von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Stipendienprogramms erhalten Studierende einen monatlichen Betrag von 300 Euro, der je zur Hälfte vom Bund und einem privaten Förderer getragen wird.

Das Besondere am Deutschlandstipendium ist, dass nicht nur herausragende universitäre oder schulische Leistungen gewürdigt werden, sondern auch das persönliche gesellschaftliche Engagement der Studenten eine entscheidende Rolle bei der Vergabe der Stipendien spielt. Die Förderung von jungen Nachwuchskräften im Rahmen eines Stipendiums ist eine Investition in die Zukunft, die sich für alle lohnt.

Über die Hochschule Provadis

Die Hochschule Provadis wurde im Jahr 2003 als staatlich anerkannte Hochschule gegründet. Kennzeichnend für das duale und berufsbegleitende Studium an der Provadis Hochschule ist die optimale Verzahnung von Theorie und Praxis. Zu ihrem Studienangebot gehören sechs Bachelor- und drei Masterstudiengänge, die seit der Gründung von über 1.200 Studierenden besucht wurden.


Quintessenz – das neue Jahresmagazin von HessenChemie

Der Geschäftsbericht – für den einen Pflicht, für den anderen freiwillig – dient der Information von Eigentümern, Mitgliedern und Öffentlichkeit. Was sich nach dröger Pflichtlektüre und reinem Zahlenwerk anhört, hat sich in den vergangenen Jahren, vor allem bei börsennotierten Unternehmen, zu einer Imagebröschüre auf allerhöchstem Niveau entwickelt. Mit ihr kann man nicht nur Stakeholder, sondern auch Juroren zahlreicher Wettbewerbe beeindrucken. Der Geschäfts- / oder Jahresbericht hat sich, wie die Webseite, zur Visitenkarten von Unternehmen, Organisationen und Verbänden gemausert. Gut gemacht, zahlt er zudem auf Reputation und Glaubwürdigkeit ein. Dies tut er aber nur, wenn er authentisch und transparent ist, auf gute Inhalte setzt und auf eine reine Leistungsshow sowie Texte voller Floskeln und Superlativen verzichtet.

HessenChemie versteht sich als moderner und innovativer Verband. Dies zeigt sich im Verbandsgebäude und dem Raumkonzept genauso wie im Seminarprogramm, der Kommunikation oder den Druckstücken. Viele Publikationen haben im Laufe der vergangenen Jahre einen Relaunch erhalten, es war also an der Zeit, den Jahresbericht optisch und inhaltlich grundlegend zu überarbeiten. Neben der Neuentwicklung von Aufmachung und Inhalt bestand die Herausforderung auch darin, dem neuen Produkt einen Namen zu geben.

Quintessenz: aktueller, vielfältiger und substanzieller

Bemerkenswerterweise gelang dies relativ schnell, denn früh war klar, wie der neue Jahresbericht werden sollte: aussagekräftiger, moderner und inhaltlich breiter. Er sollte das Wesentliche – das Wichtigste – des Verbandes innerhalb eines Berichtszeitraumes transportieren sowie das Profil schärfen und die Marke stärken: die „Quintessenz“ von HessenChemie.

War der Jahresbericht bislang eine Ansammlung von Daten, Fakten und Nachberichterstattungen vergangener Veranstaltungen des abgelaufenen Kalenderjahres, so sollte die Quintessenz nun eine größere Themenvielfalt sowie mehr Expertise und Aktualität bieten. Kurz: Mehr Mehrwert für den Leser. Da eine der wesentlichen Aufgaben von HessenChemie die Interessenvertretung der Mitgliedsunternehmen ist, war es uns wichtig, zukünftig auch mehr zu zeigen, was wir für unsere Mitglieder tun. Darüber hinaus haben wir den Berichtszeitraum angepasst. Dies gibt dem Ganzen mehr Aktualität: Die Quintessenz blickt nun nicht mehr ausschließlich auf ein abgelaufenes Jahr zurück, sondern darf auch einen Ausblick geben und aktuelle Inhalte aufgreifen. Deswegen wurde der Berichtszeitraum auf „Mitgliederversammlung zu Mitgliederversammlung“ (Juni/Juni) umgestellt. Zu derselben liegt er zwar nun nicht mehr vor, sondern erscheint etwa vier Wochen danach, aber so können wir die Ergebnisse quasi druckfrisch aufnehmen.

Mit dem Hintergrund-Beitrag „46 Jahre Arbeitsfrieden“ erfährt der Leser viel über die letzten Streiks der Branche und die Entwicklung der Chemie-Sozialpartnerschaft.

Optik, Haptik, Inhalt

Umgesetzt haben wir das Ganze mit unserer „Haus-Agentur“ Q aus Wiesbaden. Diese hatte uns schon länger vorgeschlagen, den Jahresbericht „magaziniger“ aufzumachen: mehr Bilder, weniger Text, unterschiedliche Darstellungsformen. Herausgekommen ist ein optisch ansprechendes Magazin, das dem Leser über verschiedene Rubriken nicht nur einen Einblick in die Arbeit des Verbandes gibt, sondern auch Hintergrundwissen vermittelt und zentrale Botschaften transportiert.

So bieten zum Beispiel die „Blitzlichter“ mit maximal 1.800 Zeichen plus Foto einen kurzen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen, wobei auch hier der Inhalt zählt und nicht das Präsentieren und Zitieren von Personen. Auf Zitate wird in der gesamten Quintessenz übrigens generell verzichtet, es sei denn, sie bilden ein zentrales gestalterisches Element.

In der Rubrik „Standpunkt“ kommen der Vorstand oder die Geschäftsführung zu aktuellen Themen zu Wort. So stellte unser Hauptgeschäftsführer Dirk Meyer beispielsweise in der ersten Quintessenz dar, weshalb es für die Chemie-Arbeitgeber wichtig ist, dass der Gesamtversicherungsbeitrag unter 40 Prozent bleiben muss.

Bei den Texten achten wir darauf, dass sie lesefreundlich, verständlich und kurzweilig sind. Symbole und Infokästen machen den Leser auf weitere Informationen außerhalb des Geschäftsberichts aufmerksam. Auch haben wir gelernt, dass wir nicht jede Seite bis in den letzten Winkel mit Text und Bild vollpacken müssen, sondern „Weißraum“ eine Seite durchaus auflockern und zum Lesen einladen kann.

Zu überlegen war auch: drucken oder ausschließlich digital? Wir haben uns zunächst fürs Drucken (plus PDF als Download) entschieden, denn wir glauben, dass gerade etwas Wertiges wie ein Geschäfts-/Jahresbericht noch einmal eine ganz andere Bedeutung , Wahrnehmung und Wertschätzung erfährt, wenn man ihn in den Händen hält statt nur auf dem Bildschirm zu sehen. Die Texte des Jahresberichts nutzen wir crossmedial – beispielsweise für den Blog oder Social Media.

Die tollen Bilder des Azubi-Wettbewerbs sind wie geschaffen für die bildlastige Rubrik „Impressionen“ in der Quintessenz 2016/2017.

Fokusthema

Eine weitere Rubrik in der Quintessenz ist der „Fokus“. Jedes Berichtsjahr soll ein zentrales Thema im Mittelpunkt stehen, das in unterschiedlichen Rubriken beleuchtet wird. So ging es in der ersten Quintessenz 2016/2017 um „Moderne Arbeitswelten“ und in der Ausgabe 2017/2018 um die „Berufliche Bildung“. Das Fokusthema zieht sich wie ein roter Faden durch den Bericht. Mal stellt ein Blitzlicht eine Veranstaltung dazu vor, vermittelt ein Hintergrundbericht Wissen oder ein Standpunkt die Meinung der Chemie-Arbeitgeber zu diesem Thema.

Das Titelbild: Der erste Eindruck zählt

Das Titelbild der Quintessenz 2017/2018 mit dem Fokusthema „Berufliche Bildung“.

Mut zu einem „anderen“ Titelbild war fast die größte Herausforderung bei der Neukonzeption des Jahresberichts. Bislang weilte dort stets eine Momentaufnahme eines Events oder ein Blick auf das neue Verbandsgebäude. Nicht gerade modern und einladend. Doch gerade das Titelbild ist ein zentrales Element, dient es doch dem ersten Eindruck. Schnell fällt der (potenzielle) Leser ein Urteil: gut, schlecht, amüsant oder langweilig — und schon ist alles gelaufen. Der erste Eindruck entscheidet darüber, ob Interesse geweckt wird und die Bereitschaft entsteht, weiterzulesen. Daher sollte bereits das Titelbild Lust machen, durch die Seiten zu blättern und reinzulesen. Manchmal sagt ein symbolisches Bild mehr aus und weckt mehr Interesse als ein thematisch klar passendes Stockfoto.

Fazit

Geschäftsberichte sind nicht nur die Visitenkarte eines Unternehmens/Verbandes, sondern auch dessen Jahresringe. Sie eignen sich nicht nur für den externen Gebrauch, sondern auch für die eigenen Mitarbeiter. Ein gut gemachter Bericht zeigt ihnen, dass sie stolz auf ihren Arbeitgeber sein können und dass ihre Leistung honoriert wird. Auch potenziellen Mitarbeitern kann man einen schönen und aussagekräftigen Bericht vorlegen und einen entsprechend positiven Eindruck hinterlassen.

Selbst wenn der Jahresbericht bereits nach 365 Tagen ins Archiv wandert, er hat zu viel Potenzial und einen zu großen Nutzen, um nicht bestmöglich inhaltlich und optisch gestaltet zu werden.

Quintessenz2017

 

Quintessenz2018


Experten netzwerken zur Arbeitszeit

Sabine König (HessenChemie)

Der Raum ist gut gefüllt. Alumni der Zertifikatslehrgänge zum Arbeitszeitmanager und Arbeitszeitexperten von 15 Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet und Südhessen trafen sich am 06. Februar 2018 zum Gründungstermin des Expertenkreises Arbeitszeitmanagement. Dieser soll zukünftig eine Plattform zum Netzwerken, Informieren und Austauschen für unsere Mitgliedsunternehmen bieten.

Obwohl nur halbtägig angedacht und mit einem Kuchenbuffet umrandet, gab es keinen Kaffeeklatsch, sondern von Anfang an aktive Beteiligung. Nach einem Brainstorming über künftige inhaltliche Wünsche ging es in der Auftaktveranstaltung um das Thema Vertrauensarbeitszeit. Ein Punkt, der gerade vor dem Hintergrund der Diskussion um mehr Selbstbestimmung der Mitarbeiter hinsichtlich ihrer Arbeitszeit bei vielen Personalverantwortlichen ganz oben auf der Agenda steht.

Eric Morel (HessenChemie)

Welche gesetzlichen und tariflichen Rahmenbedingungen sind einzuhalten? Welche Erfahrungen mit Vertrauensarbeitszeit haben andere Unternehmen? Was sind unabdingbare Voraussetzungen für eine gelingende Umsetzung? Solche Fragen lassen sich am besten mit anderen Praktikern anhand von Beispiel diskutieren. Herr Bertram von der Firma Abbott stellte die Einführung und systemseitige Umsetzung in seinem Unternehmen vor. Herr Morel von der HessenChemie lieferte den rechtlichen Rahmen. In der sich anschließenden Diskussion kristallisierte sich eine Grundbedingung heraus: Die Unternehmenskultur muss noch mehr als bei „klassischen“ Arbeitszeitmodellen zur Vertrauensarbeitszeit passen.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass der Rahmen einer sowohl fachlichen als auch unternehmensseitigen Einführung in das Thema mit anschließender ausgiebiger Möglichkeit zur Diskussion und zum Austausch einen gewinnbringenden Mehrwert für alle darstellt.

Der Start für das Netzwerktreffen für die Mitgliedsunternehmen aus Mittel-, Ost- und Nordhessen ist für den 29. August 2018, voraussichtlich in Kassel, geplant.

Wer am kommenden Netzwerktreffen teilnehmen möchten (nur für Mitgliedsunternehmen von HessenChemie), kann sich gerne an Sabine König unter der Telefonnummer 0611 7106-59 oder per E-Mail an koenig@hessenchemie.de wenden.


Azubi-Wettbewerb: Kluge Köpfe gesucht

"Elementare Vielfalt - Kluge Köpfe für die Ausbildung in Chemie, Pharma und Kunststoff", so lautet das Motto des diesjährigen Azubi-Wettbewerbs

Der Azubi-Wettbewerb des Arbeitgeberverbandes HessenChemie geht in die 22. Runde. Ab jetzt können sich die Auszubildenden und Dual-Studierenden der Mitgliedsunternehmen von HessenChemie auf www.hessenchemie.de anmelden. Unter dem Motto „Elementare Vielfalt – Kluge Köpfe für die Ausbildung in Chemie, Pharma und Kunststoff“ werden kreative Ideen gesucht, wie die Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie auch in Zukunft gute Nachwuchskräfte finden und binden können. Den Gewinnern winkt ein viertägiger Segeltörn auf dem niederländischen Wattenmeer.

80:20 für die Ausbildung

Derzeit befinden sich in den Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes HessenChemie über 4.500 junge Menschen in Ausbildung, einem dualen Studium oder einem Förderprogramm, wie beispielsweise Start in den Beruf. Viele verbinden mit einer Ausbildung in der Chemiebranche den Chemikanten oder Chemielaboranten, dabei ist das Angebot wesentlich breiter. Gut 50 Ausbildungsberufe bietet der Industriezweig: vom Koch über den Mechatroniker bis hin zum Dual-Studierenden in ganz unterschiedlichen Fachbereichen. Was die meisten nicht wissen: Die Beschäftigtenzahl setzt sich aus etwa 80 Prozent beruflich qualifizierten Fachkräften und 20 Prozent Akademikern zusammen. Damit die Unternehmen auch in Zukunft so gut aufgestellt sind, brauchen sie qualifizierten und engagierten Nachwuchs. Deswegen steht der diesjährige Azubi-Wettbewerb auch unter dem Motto „Kluge Köpfe für die Ausbildung in Chemie, Pharma und Kunststoff gesucht“.

Mit dem Großsegler übers Ijsselmeer

Wind, Sonne, Anpacken und jede Menge Spaß erwarten die fünf Gewinnerteams auf dem viertägigen Segeltörn.Auf die ersten fünf Gewinnerteams wartet ein viertägiger Segeltörn auf dem Ijsselmeer. Anpacken im Team ist hier genauso gefragt wie entspannt auf Deck zu liegen und alle Viere in die Sonne zu strecken. Aber auch für Besuche der schönen Hafenstädte oder entspannte Stunden bei einem Stadtbummel bleibt ausreichend Zeit. Die Reise findet vom 9. bis 12. August 2018 statt. Einen Eindruck, wie viel Spaß die Auszubildenden dabei haben, kann man sich auf Flickr machen.

 

Worum geht’s beim Wettbewerb?

Preisverleihung Azubi-Wettbewerb im Kinopolis Sulzbach

Der Wettbewerb soll Teamfähigkeit, Kreativität, Motivation und Eigenverantwortung der Azubis genauso stärken wie die berufsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Auszubildenden und Ausbildern. Auch das Auseinandersetzen mit der Branche und deren Innovationsfähigkeit gehört dazu. Jedes Jahr nehmen 30 bis 40 Teams mit über 150 Auszubildenden teil. Bis zum 15. März können sich Teams zwischen zwei und maximal fünf Personen anmelden. Bis zum 13. April müssen dann die Wettbewerbsbeiträge in Form von Werbeplakaten, Fotostorys, Exponate im Karton, Social Media oder Videoclips eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 3. Mai im Kinopolis Sulzbach statt. Wichtig: Es können nur Azubis oder Dual-Studierende aus den Mitgliedsunternehmen von HessenChemie teilnehmen.

Alle Infos auf www.hessenchemie.de, Impressionen zum Azubi-Wettbewerb gibt es auf Flickr.